Weil der 10. Bezirk keine anderen Sorgen hat, werden am Reumannplatz nun SPÖ-Mädchenfestspiele veranstaltet.

Foto: Bild: Buchhändler / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0)
Genderwahn ufert völlig aus: Favoritener SPÖ tauft Reumannplatz in ReuMÄDCHENplatz um

Welch illustre Blüten der Genderwahn im „weltoffenen“ und politisch korrekten Österreich treibt, wissen wir spätestens seit der Diskussion um die Töchter in der Bundeshymne oder der kompletten Umformulierung aller behördlichen Amtstexte ins kaum noch verständliche Gender-Deutsch – die staatliche Wiener Zeitung berichtete 2009 nicht ohne Häme darüber. Doch es geht immer noch ein bisserl tiefer: Im roten Wiener Bezirk Favoriten, einst Arbeiter-, heute "AusländerInnen"-Hochburg, hat man keine anderen Sorgen als den Reumannplatz in ReuMÄDCHENplatz umzubenennen.

"Wahrnehmung von Mädchen im öffentlichen Raum stärken"

Treibende Kraft hinter der Aktion ist die lokale „Agenda Favoriten“. Auf deren Internet-Seite heißt es wörtlich dazu:

Der Reumannplatz ist einer der Hauptplätze in Favoriten und durch die Aktivitäten der Mädchen wird dieser bunter und lebensfroher. Durch dieses Projekt soll die Wahrnehmung von Mädchen im öffentlichen Raum gestärkt werden. Die Mädchen werden durch verschiedene Aktionen in die Gestaltung und Belebung des Reumanplatzes eingebunden. 

Damit die Mädchen in der Öffentlichkeit (warum eigentlich?) maximal wahrgenommen werden, gab beziehungsweise gibt es dazu seit zwei Jahren das „Fest auf dem ReuMÄDCHENplatz“, „Weihnachtswünsche vom ReuMÄDCHENplatz“, „Winterliche Grüße vom ReuMÄDCHENplatz“, den "Internationalen Tag der Freiwilligen am ReuMÄDCHENplatz“, das „ReuMÄDCHENplatz Winterfest“, „ReuMÄDCHENplatz – Mädchen feiern IHREN Platz“, „Der ReuMÄDCHENplatz bekommt Farbe“ und noch so einiges mehr an tendenziösen Veranstaltungen. Ihre schützende Hand über den (einseitigen) Genderwahn hält natürlich die SPÖ-Bezirksvorsteherin Hermine Moospointner.

Genderwahn statt Schutz für Frauen in der Öffentlichkeit

„Wenn die Favoritner SPÖ am Reumannplatz etwas für Frauen tun wollte, hätte sie ihn zum Beispiel sicherer machen können – vor allem nach Einbruch der Dunkelheit ist dieser Platz zunehmend ein Brennpunkt für Belästigung, Bettelei und Kriminalität und für viele Frauen ein Ort der Angst“, ortet der Favoritener FPÖ-Bezirksobmann und Landtagsabgeordnete Stefan Berger dringendere Maßnahmen als das Gendern von Straßen- und Platznamen.

"Der alte Reumann würde sich im Grab umdrehen!"

Zudem erinnert er daran, dass der Wiener Bürgermeister (1919-1923) Jakob Reumann, nach dem der Platz benannt wurde, ein Sozialdemokrat gewesen ist. „Der alte Reumann würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, was für eine Clowntruppe 100 Jahre später aus seiner Partei geworden ist“, kommentiert Berger und kündigt an, die Favoritener SPÖ-Bezirksrätin Christina Brichta-Hartmann von nun an mit „Mensch HartFRAU“ ansprechen zu wollen.

An Buben geht die "öffentliche Wahrnehmung" dezent vorbei

Über ähnlich orgiastische Platzumbenennungen und Veranstaltungen für Buben oder Burschen ist in Favoriten nichts bekannt. Denen bleiben ja immerhin die Fußballkäfige in den von Ausländern okkupierten Parks, wo österreichische Buben Eintritt zahlen müssen, wenn sie mitspielen wollen.

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