Regierungsparteien gegen transparenten Lohnzettel für Arbeitnehmer

"Die neue ÖVP": Finanzsprecher Groiß spricht sich dezidiert gegen mehr Transparenz auf Lohnzetteln der Arbeitnehmer aus. Foto: © Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Christian Hofer
"Die neue ÖVP": Finanzsprecher Groiß spricht sich dezidiert gegen mehr Transparenz auf Lohnzetteln der Arbeitnehmer aus.
Foto: © Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Christian Hofer

Die Anliegen der Arbeitnehmer sind den in der scheidenden Bundesregierung vertretenen Parteien SPÖ und ÖVP kein Anliegen. Ein Antrag von FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl zur verpflichtenden Einführung eines transparenten Lohnzettels wurde durch Rot und Schwarz abgelehnt.

Rot-Schwarz gegen genaue Aufschlüsselung der Beiträge

Dass eine verpflichtete Aufschlüsselung aller Arbeitgeberbeiträge sowie der Sozialversicherungsbeiträge, der freiwilligen Versicherungsleistungen und sonstiger Lohnbestandteile am Lohnzettel für jeden Arbeitnehmer monatlich einsehbar und damit nachvollziehbar ist, wird strikt abgelehnt.

Die SPÖ- und ÖVP-Abgeordneten wollen dezitdert nicht mehr Transparenz für die Arbeitnehmer und damit auch mehr Verständnis für die Leistungen der Arbeitgeber sowie die Steuer- und Abgabenlast durch den Staat.

ÖVP-Finanzsprecher Groiß: Transparenz ist nur mehr Bürokratie

Überhaupt den sprichwörtlichen Vogel schoss der ÖVP-Finanzsprecher Werner Groiß, im Zivilberuf selbst Steuerberater, ab, als er damit argumentierte, dass Transparenz nur mehr Bürokratie bedeuten würde. Als ihn FPÖ-Abgeordneter Peter Wurm mit dem Faktum konfrontierte, dass im ohnehin im Einsatz befindlichen Buchungsprogramm für die Lohnverrechnung nur eine Buchungszeile mehr angedruckt werden müsste, blieb der sogenannte Finanz- und Wirtschaftsexperte sprachlos. "Die neue ÖVP" sieht in Sachen Arbeitnehmerrechte wieder einmal sehr alt aus. 

Insider des Kammerstaates Österreich vermuten in der Ablehnung von mehr Transparenz vor allem die Scheu von SPÖ- und ÖVP-Funktionären, die durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finanzierenden Zwangskammerbeiträge für die Bürger konkret sichtbar zu machen.

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Kommentare

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was wirdn der arme hr. groiß machen wenn er im herbst ausn parlament rausfliegt...dann ists aus mit dem schönen gehalt...ojemineeeeeeeeeee

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Brutto auszahlen, die Arbeitnehmer müssen Steuern und Abgaben selber abführen. Dann sind auf eine Schlag die Kammern erledigt. Siehe auch Posting Steppenwolf.

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offen sind und Neue Nichtstuer ins Land gelassen werden, darf das arbeitende Volk immer mehr Trottelsteuer berappen, auf dem Lohnzettel und bei jedem Einkauf. Wann kommt die Reichensteuer der Banxter, der Millionäre, der Parteifunktionäre, Politiker mit ihrem bla bla, Gewerkschafter und Kammerbonzen, der Gemeinderäte, Stadträte mit 2 oder mehr Jobs, die gottähnlichen Bürgermeister in den Großstädten Wien usw., der Manager sowie der ganzen Konzernchefs.
Nur viele sind das Geld nicht Wert das sie erhalten, sie beuten nur die kleinen Arbeiter aus die fleissig 8 Stunden oder mehr schuften täglich. Politiker sollten für ihr Volk arbeiten und nicht Hampelmänner für Brüssen spielen und den Ankömmlingen alles was nur geht für Nichts in den Allerwertesten blasen.
Viele Mütter in den Familien leisten mehr, als diejenigen welche die Steuergelder verschwenden und sich bereichern. Es gibt immer mehr Wutbürger innen.
Auf welche Partei ist noch Verlaß?

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... sind gegen Transparenz.
 
Größtmögliche Transparenz auf dem Lohnzettel sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wer gegen Transparenz ist, hat etwas zu verbergen und möchte die Leute für dumm verkaufen.
 
Ich bin auch dafür, dass ALLE Ressorts der öffentlichen Verwaltungen alle Einnahmen- und Ausgaben-Posten detailliert im Internet veröffentlichen müssen. Es gibt kein Argument, das dagegen spräche.
 
Ich bitte die FPÖ, dieses wichtige Volksanliegen mit höchster Priorität zu verfolgen! Eine Verwirklichung dieses Anliegens würde der FPÖ höchste Popularität einbringen, da die Leute dann im Internet nachschauen könnten, wofür etwa ihre Stadtverwaltung das Steuergeld der Bürger ausgegeben hat.
 
Alle diese Dinge sind einfach verwirklichbar, da man das leicht programmieren und automatisieren kann. Ich kann gerne Tipps dazu geben ...

Ich fordere: Freiheit und Souveränität für Österreich!

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auf 5000 € in monat maximal und für jedes gebrochene Versprechen muss jeder 100.000€ Strafe zahlen und wenn nicht dann Finger ab. Aber dafür lohn von hart arbeitende Volk (Kellner, Köche, Frisöre, Fliesenleger, Masseure, Portiere, Maurer, Zimmererer, Gärtner, Tischler usw) auf 1.700 bis 2.000 netto zu erhöhen, damit ma se wieder was leisten kann. Ich war seit 2010 nicht mehr im Urlaub und auch damals nur für ein Wochenende in Südtirol. Mein Urlaubsgeld bleibt am Konto weil ich ständig ins Minus rutsche als Ausgleich. Hab dem Fpöteam geschrieben mehrmals aber nur der Herr Otzelberger hat bisher geantwortet und gemeint, dass er sich auf jeden Fall für uns Arbeiter einsetzen wird dass wir wenn er in der Regierung ist endlich saftige Lohnerhöhung kriegen. Ich hoff und bete jeden Tag er macht es. Weil ÖVPSPÖ vertrau ich nicht mehr. Weil ich arbeite VZ und muss trotzdem gfg abeiten um zu überlem. Meine letzte Hofnung das sich bei uns arbeiter was zum guten endert liegt in FPÖ

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...Mitbürger ohnehin besser und sie werden auch nicht so leicht depressiv, wenn sie nicht zu transparent sehen, wie viel und für welchen Sch..ss auch immer ihnen ihr sauer verdientes Geld einbehalten wird

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Das man aber nur dann entwickeln kann, wenn man über alle Kosten Bescheid weiß.
Sonst entwickelt sich - bzw. wir leben mit diesem Problem schon viel zu lange - der typisch sozialistische Gedanke des "Wurscht, was es kostet, es zahlen eh die Anderen".
Was auch gewisse Mehrheiten in diesem Land erklärt.

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Was schlichtweg bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer alle (!) Kosten, die er verursacht, zurückverdienen muss.
Da gehören der Bruttolohn ebenso dazu wie die Arbeitgeberbeiträge und - nicht zu vergessen - die Arbeitsplatzkosten (Büroraum, Schreibtisch, Heizung, Dienstwagen etc.).
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Andererseits - was gewisse Widerstände erklärt - erfährt dann der Arbeitnehmer unverschnörkelt, wie viel Prozent der ihm abverlangten Wertschöpfung (siehe "Betriebsergebnis") letztlich wirklich in seiner Tasche landet. Was natürlich die Konsumsteuern noch nicht beinhaltet und damit deutlich macht, aber das lässt sich bis zu einem gewissen Grad vom Steuerpflichtigen selbst steuern.
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Meiner Schätzung nach verbleiben dem durchschnittlichen Arbeitnehmer (2500,- btto.) von dem von ihm geleisteten Beitrag (siehe oben) gerade mal 22 bis 25 %.
Weniger freundliche Menschen als ich würden von Sklaverei sprechen.

Bild des Benutzers der faule Willi
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Mein Ergebnis ist noch ernüchternder! Ich komme unter Berücksichtigung von 2 Ebenen auf einen Prozentsatz von 10 - 13 %, den man als echten Wert einer gekauften Ware, bezogen auf die selbst aufgebrachte Leistung in der Firma bekommt!

dfW

Bild des Benutzers Steppenwolf
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ALLE Bruttoleistungen an den Arbeitnehmer überweisen - der mündige Bürger hat dann selbst seine Abgaben zu bezahlen.
In der Schweiz ist der Bürger mündig, nicht nur Direktdemokratie, auch in Abgabenverantwortung.
In Österreich jedoch wird der Bürger fest im Griff der Bürokratie geknechtet. Man will verhindern, dass erkannt wird, wie hoch die Abgaben tatsächlich sind - der Staat soll in seiner Raubrittermanier nicht erkannt werden, Resultat der schwarz/roten Abzockerregierungen - 235 Tage arbeiten für den Staat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150820_OTS0085/21-august-tax-f...

Der Islam ist mit unseren Gesetzen unvereinbar!
Sein faschistoi­des Gedankengut ist bereits im Ur-Islam angelegt.
Hamed Abdel-Samad: "Der islamische Faschismus"

https://www.youtube.com/watch?v=DRZCd3VYw0k

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