Die Räumung im berüchtigten Problembezirk Neukölln konnte nur unter massivem Polizeieinsatz durchgeführt werden.

Bild: Polizei Berlin / Twitter
Türknauf unter Strom: Linke „Demonstranten“ wollten in Berlin Geschäftsräumung verhindern

Im Berliner Bezirk Neukölln sollte am Donnerstag der linke Laden "Friedel54" geräumt werden. Erst starke Polizeikräfte konnten den Räumungsbefehl durchsetzen.

Bekannte Verhaltensmuster der linksradikalen Szene

In der roten "Arm aber sexy"-Hauptstadt Berlin genießen Linksfaschisten weitgehend Narrenfreiheit und können ganze Viertel wie etwa in der Rigaer Straße terrorisieren. Bei einer Blockadeaktion in der Neuköllner Friedelstraße haben sie am 29. Juni jedoch den Kürzeren gezogen.

Linke Mieter kamen Räumungsaufforderung nicht nach

Schon seit Monaten war der Mietvertrag der Betreiber des Kiezladens und linken „Kulturzentrums“ Friedel54 ausgelaufen. Einer Aufforderung, die Räumlichkeiten bis April zu räumen, war man nicht nachgekommen. Am heutigen Donnerstag war schließlich der Gerichtsvollzieher angerückt, um die zwangsweise Räumung des Lokals durchzuführen. Damit er seine Amtshandlung ausführen konnte, bedurfte es zuvor allerdings eines umfangreichen Polizeieinsatzes.

Polizisten sollte in tödliche Stromfalle tappen

Wie die Berliner Polizei aufTwitter mitteilte, musste zuerst eine Sitzblockade der „Linksaktivisten“ aufgelöst werden, um zum Hauseingang vorzudringen. Bei diesem Unterfangen stieß die Polizei auf massive Gegenwehr, und es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen. Im Hinterhof stießen die Einsatzkräfte dann auf zahlreiche weitere Personen. Doch das war nicht alles, denn der Handknauf einer Zugangstüre war unter Strom gesetzt worden. Hätten die Polizisten den Handknauf nicht vorher überprüft, hätte jemand durch den Stromschlag getötet werden können. Eine weitere Türe war zubetoniert worden. Erst nach Stunden konnte die Lokalität dem Gerichtsvollzieher übergeben werden.

Grüner sieht "faires Verhalten der Demonstranten"

Wie die Nachrichtenplattform RT Deutsch berichtet, sprach der grüne Abgeordnete Georg P. Kössler, ungeachtet der Stromfalle, von einem „fairen Verhalten der Demonstranten“.

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