Der Scharfmacher: Innenminister Wolfgang Sobotka ist zentrale Figur im Doppelspiel der Kurz-ÖVP.

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Lehrstellen für Asylanten: So führt die Kurz-ÖVP die Österreicher hinters Licht

Während ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka den Schutzherrn des heimischen Arbeitsmarktes spielt und sich öffentlichkeitswirksam gegen den Plan des ÖVP-nahen AMS-Chefs Johannes Kopf ausspricht, den Lehrstellenmarkt für Asylanten zu öffnen, verfolgt der Tiroler ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter in Tirol genau das gegenteilige Ziel.

FPÖ-Schimanek deckt türkises Doppelspiel auf

“Die Kurz-ÖVP will die Menschen fur dumm verkaufen”, wettert die Tiroler Nationalratsabgeordnete Carmen Schimanek (FPÖ). Während sich ÖVP-Innenminister Sobotka gegen die Öffnung des Lehrstellenmarktes für Asylwerber ausspreche, hielten seine Parteikollegen in Tirol unter Landeshauptmann Platter eisern an dem geplanten „Integrationshostel“ im Ebbser Ortsteil Waldeck, in dem junge Asylwerber auf einen Lehrberuf vorbereitet werden sollen, fest, so Schimanek.

Die Abgeordnete wirft “Kurz und Co.” vor, als Akt der Inszenierung in der Öffentlichkeit Phrasen zu dreschen, aber hinter den Kulissen vollkommen anders zu handeln.

Kronen Zeitung transportierte Sobotka-Schmäh

Und tatsächlich oblag es der Sebastian-Kurz-Jubelpostille Kronen Zeitung, letzten Montag die neueste türkise Heuchelei unters Volk zu bringen. So zitierte das Blatt Sobotka unter anderem dahingehend, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich nicht die passende Ausgangssituation böte, "um sich über eine Öffnung des Lehrstellenmarktes für Asylwerber Gedanken zu machen". Klingt gut, geht aber, wie Tirol beweist, an der ÖVP-Realpolitik weit vorbei.

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