Prävention gegen Einschleichdiebe: Zusperren, Sperrkette vorlegen und nur durch den Türspion und eine Gegensprechanlage kommunizieren.

Foto: Bild: Staecker / Wikimedia (PD)
Wien-Margareten: Heimtückischer Trickdiebstahl bei Pensionisten

Heimtückische Trickdiebe haben in Wien-Margareten zugeschlagen. Am 12. Juli verschafften sich zwei bisher unbekannte Frauen Zutritt zur Wohnung eines 86-jährigen Pensionisten. Die beiden weiblichen Personen hatten sich als Angestellte der Behindertenbehörde ausgegeben. Während eine der Täterinnen das betagte Opfer ablenkte, durchsuchte die zweite Person die gesamte Wohnung nach Bargeld und Wertgegenständen.  

Pensionist wurde beraubt

Dabei wurden nach Angabe des Opfers auch mehrere hundert Euro gestohlen. Der Pensionist bemerkte das Fehlen des Bargeldes aber erst am nächsten Tag. Für den rot-grün regierten Bezirk Margareten ist dies ein weiteres Belegbeispiel, dass die Sicherheitslage keineswegs zufriedenstellend ist. Trotzdem lehnen die Linksfraktionen, unter tatkräftiger Argumentationhilfe von Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SPÖ) im Bezirksparlament, immer wieder eine eigene Bezirkssicherheitskommission ab. 

Polizei rät zu Schutzmaßnahmen gegen Einschleichdiebe

Auf Grund des aktuellen Falles hat die Wiener Polizei entsprechende Schutzmaßnahme gegen Einschleichdiebe in Erinnerung gerufen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass man vor allem gegenüber Fremden generell misstrauisch sein muss und diesen keineswegs einen Zutritt zu den Wohnräumlichkeiten gewähren sollte:

• Lassen Sie NIE fremde Personen in ihre Wohnung/ihr Haus 
• Gas-, Strom, Heizungsableser werden rechtzeitig schriftlich angekündigt! 
• Legen Sie immer eine Sperrkette vor, wenn sie Fremden die Tür öffnen. Ein Glas Wasser oder einen Zettel kann man auch durch einen Türspalt reichen! 
• Lassen Sie sich einen Dienstausweis (auch von Beamten in Uniform) zeigen. 
• Blicken Sie zuerst durch den Türspion und entscheiden Sie erst dann, ob Sie die Tür öffnen. 
• Betätigen Sie nicht den Türöffner, ohne sich vorher zu überzeugen (Rückfrage!) wer Einlass begehrt. 
• Nachbarschaftshilfe und das Wissen um das Recht der Selbsthilfe können Straftaten verhindern. 
• Ein entschiedenes NEIN, ein energisches Wegweisen eines ungebetenen Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können ebenfalls eine Straftat verhindern.

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