Studie hetzt gegen Familien: Wer Kinder bekommt, ist "Umweltsünder"

Eine Familie mit Kind wird künftig zum "Klimasünder" gebrandmarkt.  Foto: pixabay.com / CC0 Public Domain
Eine Familie mit Kind wird künftig zum "Klimasünder" gebrandmarkt.
Foto: pixabay.com / CC0 Public Domain
18. Juli 2017 - 13:16

Eine neue, von Wissenschaftlern erstellte Studie beschäftigt sich wieder einmal mit der Klimaveränderung und möglichen Auslösern derselben. Die Conclusio der Experten ist jedoch eine neue: Familien mit Kindern würden die Umwelt besonders belasten. Daher rät die Studie - kaum verwunderlich, sie stammt aus dem linksliberalen Schweden - zum Kinderverzicht. 

Kinder "schaden" Umwelt mehr als Autos

Die Studie wurde von Forschern der Universität Lund erstellt. Laut den Schweden würden Kinder die "größte menschgemachte Umweltbelastung" darstellen. Daher raten die Forscher auch eifrig zum Kinderverzicht im ohnehin von einem Rückgang der autochthonen Bevölkerungen geplagten Europa. 

So liege die "CO2-Belastung" eines Kindes bei 58 Tonnen CO2 im Jahr. Bei einem Pkw wären es vergleichsweise nur 2,4 Tonnen CO2, bei einer transatlantischen Reise 1,6 Tonnen. 

Kampf gegen Familie auf neuer Ebene

Damit verlagert sich der Kampf in Europa gegen die traditionelle Familie auf eine ganz neue Ebene. Die Forscher sprechen von einem bisher "blinden Fleck" bei der Betrachtung der Auswirkungen von Kindern auf die Umweltbelastung. Daher plädieren die Studienmacher dafür, beim Kampf gegen den Klimawandel auch die Familienplanung mit einzubeziehen. Immerhin sollte man bei einem Kinderwunsch auch an die Umwelt denken. 

Aber auch in den Lehrbüchern und in Schulen müsse dem Thema mehr Platz eingeräumt werden. Themen wie Kinderplanung und eine damit zusammenhängende "Überbevölkerung" müsse in die Diskussion rund um "klimafeindliche Lebensstile" Einzug halten. 

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