Gründung von "Kleinrussland": Eine strategische Reaktion der Ostukraine auf EU-höriges Kiew | Unzensuriert.at

Gründung von "Kleinrussland": Eine strategische Reaktion der Ostukraine auf EU-höriges Kiew

Malorossia: Donezk-Milizen könnten bald Truppenkörper für Kleinrussland werden. Foto: Andrew Butko./ Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Malorossia: Donezk-Milizen könnten bald Truppenkörper für Kleinrussland werden.
Foto: Andrew Butko./ Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
21. Juli 2017 - 12:03

Die angekündigte Gründung von Malorossia (Kleinrussland) erweist sich im Motivenbericht immer mehr als Reaktion der Ostukraine auf das EU-hörige Kiew und das dort herrschende politische Regime. Entsprechende Stellungnahmen aus dem Führungskreis der Volksrepublik Donezk gegenüber dem Onlinemedium Sputnik News bestätigen dies. Das Projekt ist von der politischen Führung des Donbass vorerst einmal auf drei Jahre angesetzt.  

Grund unter anderem EU-Unterwürfigkeit der Ukraine

Alexander Sachartschenko, der geistige Vater des Malorossia-Projekts, macht den Vorschlag, dass sich die Ukraine Malorossia anschließen könne, ein umgekehrter Anschluss an die Ukraine aber ausgeschlossen sei. Als Grund dafür wird die totale Unterordnung der Kiewer Staatsführung unter die Europäische Union und deren politische Vorgaben genannt.

Malorossia: Unterstützung für russisch-weissrussische Union 

Alexander Timofejew, Vize-Premier der selbsterklärten Volkrepublik Donezk, deutet an, daß die Verfassung von Malorossia Blockfreiheit garantieren und eine enge Verbindung mit Russland festlegen soll. Malorossia soll mittelfristig Teil der russisch-weissrussischen Union werden:

Die Verfassung von Malorossia wird derzeit vorbereitet und in ihrer ersten Variante von der verfassungsgebenden Versammlung verabschiedet und dann bei einem Volksreferendum vorgelegt. Davor muss dies sowohl auf regionaler als auch auf föderaler Ebene diskutiert werden.

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