Der Salzburger SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden gab nach seiner Verurteilung seinen Rücktritt bekannt.

Foto: Bild: Arne Müseler / www.arne-mueseler.de / Wikimedia CC BY-SA 3.0 de
Verurteilter Salzburger SPÖ-Bürgermeister Schaden tritt zurück

Aufgrund der Involvierung in den Salzburger Finanzskandal hat der SPÖ-Bürgermeister der Stadt Salzburg, Heinz Schaden, heute bei einer Pressekonferenz seinen Rücktritt verkündet. 

Rückschlag für SPÖ vor Nationalratswahl

Bereits mehr als 18 Jahre ist Heinz Schaden Bürgermeister von Salzburg, der viertgrößten Stadt Österreichs. Vergangenen Freitag wurde Schaden als Hauptverantwortlicher für den Salzburger Derivate-Skandal verurteilt – unzensuriert.at berichtete – und fasste drei Jahre Haft, davon zwei Jahre bedingt, aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Aufgrund des Urteils trat Schaden heute von seinem Amt als Bürgermeister zurück. Ein großer Rückschlag für die Sozialdemokraten, die damit einen der bekanntesten Bürgermeister Österreichs verlieren. Die Verurteilung kommt für die SPÖ denkbar ungünstig, finden doch im Oktober Nationalratswahlen statt.

Neuwahlen noch 2017

Offiziell wird Schaden am 20. September im Gemeinderat als Bürgermeister zurücktreten. In Salzburg wird daher noch dieses Jahr ein neuer Bürgermeister gewählt. In Salzburg findet die Bürgermeisterwahl in Form einer Direktwahl statt, der Bürgermeister wird direkt vom Volk bestimmt. Es wird jedoch mit keiner Neuwahl vor November gerechnet.

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