Das Dengue-Virus bringt Krankheit und Tod für über 100.000 Personen in Sri Lanka.

Foto: Bild: Girish Khera-Scientific Animations / Wikimedia (PD)
Dengue-Fieber: In Sri Lanka sind bereits 114.000 Menschen erkrankt und 315 gestorben

Das Dengue-Fieber wütet im Urlaubsparadies Sri Lanka. Bisher sind bereits mehr als 114.000 Menschen erkrankt und es wurden 315 Todesfälle durch die Gesundheitsbehörden in der Hauptstadt Colombo registriert.

Von Stechmücken übertragen

Das Dengue-Fieber ist eine in den Tropen verbreitete Virenkrankheit, die von Stechmücken übertragen wird. Nach einer Infektion kommt es zu Fieberschüben sowie Kopf­- und Gliederschmerzen. In schweren Verlaufsfällen kann es sogar zu Gefäßschäden und inneren Blutungen kommen.

Die beginnende Monsunzeit könnte die Verbreitung des Dengue-Virus durch eine verstärkte Mückenpopulation noch erhöhen. Aktuell sind Militär- und Polizeikräfte eingesetzt, um die zahlreichen Wassertümpel mit Mückenbesatz zu beseitigen.

Krankenhäuser in Colombo sind mit Dengue-Kranken überfüllt

Die Krankenhäuser in Colombo sind mit Dengue-Kranken überfüllt – oft müssen sich zwei bis drei Patienten ein Bett teilen. Viele Erkrankte müssen auf dem Boden schlafen oder in den Freigeländen rund um die Spitalsunterkünfte.

Durch die Epidemie drohen nun auch viele medizinische Mitarbeiter an der Seuche zu erkranken. Eine sichere Impfung zum Schutz gegen die Virusinfektion ist bisher nicht verfügbar. 

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