FPÖ-Politiker demonstriert gegen Tierschutznovelle - Linksextreme drehen ihm das Mikrofon ab | Unzensuriert.at

FPÖ-Politiker demonstriert gegen Tierschutznovelle - Linksextreme drehen ihm das Mikrofon ab

FPÖ-Wien-Tierschutzsprecher Udo Guggenbichler (links) beim Versuch, auf der Kundgebung zu sprechen. Foto: Udo Guggenbichler / Facebook
FPÖ-Wien-Tierschutzsprecher Udo Guggenbichler (links) beim Versuch, auf der Kundgebung zu sprechen.
Foto: Udo Guggenbichler / Facebook
1. August 2017 - 16:03

Vergangene Woche fand eine Demonstration des linken Tierschutzvereines „Animal Rights Activist“ statt. Diese richtete sich gegen die im März beschlossene Tierschutznovelle.

Linksextreme wollen Tierschutz für eigene Zwecke vereinnahmen

Dass es den sich selbst als „linken Tierrechtsblock“ bezeichneten Personen nicht um Tierschutz, sondern um das Vereinnahmen von Tierrechtsthemen für die linksextreme Szene geht, die in der breiten Bevölkerung nur minimalen Rückhalt genießt, wurde während der Demonstration klar. Denn aufgrund der guten Sache schloss sich der Kundgebung auch der FPÖ-Tierschutzsprecher im Wiener Landtag, Udo Guggenbichler, an. Dass dies einige Personen goutierten, entging auch den linksextremen Aktivisten nicht.

Freiheitliche Tierrechtler sind keine Verbündeten!

Als Guggenbichler gebeten wurde, etwas zur Petition zu sagen, wurde ihm kurzerhand das Mikrofon abgedreht. In einer Stellungnahme auf der Facebookseite der "Tierschutzorganisation" zeigten die offenkundig intoleranten Linksextremisten ihr wahres Gesicht und bewiesen, dass es ihnen keineswegs um Tierschutz geht:

Vorweg: Ja wir sind eine Tierrechtsgruppe. Unsere Aktivist*innen haben aber alle ein antifaschistisches Selbstverständnis, deshalb nennen wir uns der „Linke Tierrechtsblock“. Für uns ist es wichtig dieses Selbstverständnis nach außen zu tragen und immer klar Stellung zu beziehen. Als wir am Ende der Demo merkten, dass der FPÖ Politiker Udo Guggenbichler die ganze Zeit mit uns demonstrierte und dann noch eine Rede halten wollte, war das für uns nicht zu akzeptieren. Einige Demonstrant*innen kamen dann zu uns und meinten er sei „als Mensch und nicht als Partei da“. Schön! Aber auch als genau dieser Mensch ist er in dieser rechtsextremen Partei tätig und neben seinem Engagement für Tiere, hetzt er auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken auch gegen Migrant*innen und Menschen auf der Flucht. Eben genau so wie es bei der FPÖ normal ist. Da kann er noch so ein ambitionierter Tierrechtler sein. Mit ihm werden wir niemals Seite an Seite stehen. Doch nicht nur mit ihm. Einige Demonstrant*innen biederten sich ihm an, tauschten Kontakte aus und posierten für ein Foto. Auch ihr seid keine Verbündeten! Euer Weltbild ist mit unserem nicht kompatibel. Ihr wollt mit allen Mitteln versuchen Tieren ein besseres Leben zu verschaffen und geht dabei sogar Deals mit Rechtsextremist*innen ein.

Guggenbichler bedankt sich bei Aktivisten

Udo Guggenbichler selbst zeigte sich in einer Presseaussendung enttäuscht vom Verhalten der Organisatoren. „Nachdem ich die Petition übernommen habe, wurde ich gebeten, einige Worte zu sagen. Doch plötzlich wurde vom Verein 'Animal Rights Activist' das Mikro abgedreht“. Er bedankte sich jedoch bei allen Aktivisten, die gegen die Novelle des Tierschutzgesetzes auf die Straße gingen: „Ihr habt mit dieser Demo ein tolles Zeichen gesetzt! Macht bitte weiter, lasst euch nicht beirren und habt weiterhin so viel Kraft!".

Die Änderungen, die durch die Gesetzesnovelle vorgenommen werden sollen, finden Sie hier aufgelistet.

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