Wien-Margareten: Schon wieder eine Hanfplantage ausgehoben – Unzensuriert

Hanfplantagen wie diese werden (nicht nur) in Wien-Margareten immer wieder entdeckt.

Foto: Bild: Drug enfordement administration / Wikimedia (PD)
Wien-Margareten: Schon wieder eine Hanfplantage ausgehoben

Dieser Tage wurde eine Hanfplantage in Wien-Margareten durch die Polizei ausgehoben. In der Schwarzhorngasse im Zentrum des Bezirks hatten Polizisten hinter einem Wandverbau ein von Hanfanbauern genutztes sogenanntes Grow-Zelt bei der Hausdurchsuchung durch die Polizei entdeckt. Dieses "Grow-Zelt" verfügt über eine professionelle Bewässerungs-, Entlüftungs- und Beleuchtungsanlage und ein eigenes Filtersystem für den gewerbsmäßigen Hanfanbau.

Beim Wohnungsinhaber und mutmaßlichen Betreiber der Hanfplantage wurden auch 300 Gramm Cannabis sichergestellt.

Sommer 2016: Drogen-Verkaufsstand wurde polizeilich ausgehoben

Erst im Sommer 2016 wurde nahe dem Bezirksamt ein Drogen-Geschäft mit florierendem Gassenverkauf durch die Sicherheitskräfte ermittelt und geschlossen. Wiener Dealer und Rauschgift-Plantagenbetreiber fühlen sich in Margareten offensichtlich sehr wohl. Dies liegt offensichtlich auch an der nicht vorhandenen Sensibilität in der Rot-Grünen Bezirksvorstehung für den Kampf gegen den Drogenkonsum und die damit einhergehende Begleitkriminalität.  

Erst in der letzten Bezirksvertretungssitzung am 20. Juni wurde ein entsprechender Antrag der FPÖ in Sachen Drogenpolitik wieder durch SPÖ und Grüne niedergestimmt.

Heimische Selbstversorger vs. afrikanische Straßendealer

Während Wohnungs-Plantagen wie die obengenannte in der Regel von Einheimischen betrieben werden, die damit sich und ihre Freunde versorgen, läuft das große Massen-Geschäft auf der Straße mehrheitlich über afrikanische Straßenhändler, die ihren "Stoff" aus dem Ausland beziehen (und strecken).

Wie aus legal recht schnell illegal wird

Geräte, Samen, Pflanzen, Lampen, Lüftungsanlagen und sonstiges Zubehör für die Cannabis-Produktion beziehen einheimische Erzeuger übrigens ganz legal aus sogenannten "Head-" oder "Grow-Shops", die in den letzten 15 Jahren (nicht nur) in Wien wie die Schwammerln aus dem Boden gewachsen sind und gute Geschäfte machen. 

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