Darf man zu einer Eiskreation, die es schon seit 27 Jahren gibt, „Murli-Eis“ sagen? Die NÖN will das nun von ihren Lesern wissen. (Symbolbild)

Foto: Bild: sciencefreak / pixabay.com
Reales Sommer-Kabarett: „Murli-Eis“ löst in Melk eine Rassismus-Diskussion aus

Darf denn das wirklich wahr sein? Jetzt sorgt sogar schon ein Eisstanitzel für eine Rassismus-Diskussion. Wie die Niederöstereichischen Nachrichten (NÖN) unter dem Tittel "Murli Eis": Rassismus in der Tüte?" schreiben, wirft ein (!) Leser dem Hotel "Zur Post" Fremdenhass vor, weil es ein Eis im Stanitzel mit Schokoglasur "Murli-Eis" nennt.

Umfrage: Ja oder nein zu "Murli-Eis"

Die NÖN feuert die Lächerlichkeit der Geschichte jetzt auch noch an und macht eine Umfrage in Melk, ob die Menschen in der Gegend für oder gegen eine Umbenennung des "Murli-Eis" sind. Damit löst die Zeitung unweigerlich eine (Pseudo-)Rassismus-Diskussion rund um ein Eis aus.

Der von den Vorwürfen betroffene Restaurantbesitzer, Johannes Ebner, will auf Anfrage der NÖN von Diskriminierung nichts wissen. Er sagt:

Seit 27 Jahren gibt es den ‚Melker Murli’ bei uns, und da hat sich noch nie jemand beschwert. Wer kommt denn auf so etwas?

Stellungnahme des Grünen Integrationsstadtrates

Das fragt sich nicht nur Herr Ebner. Mit Spannung wird nun die nächste NÖN-Ausgabe erwartet, denn für diese hat die Redaktion eine Stellungnahme des Melker Integrationsstadtrates Emmerich Weiderbauer zur Causa prima angekündigt. Weiderbauer gehört den Grünen an.

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