Mode-Sexismus: Irische Modekette verkauft Kinder-BH als “formgebende Kleidungsstücke” – Unzensuriert

Die Modekette Primark fällt in Großbritannien mit Kinder-Büstenhalter negativ auf.

Foto: Bild: Xmate09 / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Mode-Sexismus: Irische Modekette verkauft Kinder-BH als “formgebende Kleidungsstücke”

Ein Modesexismus der besonderen Art wird derzeit quer durch die Sozialen Netzwerke angeprangert. Die aus Irland stammende Modekette Primark hat einen eigenen Kinder-Büstenhalter auf den Markt gebracht. Unter dem schlüpfrigen Namen „my first bra“ („mein erster BH“) werden die Kinder-BH auf dem britischen Markt angeboten.

Es handelt sich um gepolsterte Mini-BH für Mädchen im Alter zwischen sieben und dreizehn Jahren. Seitens der Unternehmenszentrale von Primark spielt man die ganze Sache herunter. Es handle sich nicht um gepolsterte BH wie bei erwachsenen Frauen, sondern nur um "formgebende Kleidungsstücke" – was immer das heißen soll.

Schauspielerin Emma Linley fordert Verkaufsstopp

Die britische Schauspielerin Emma Linley will sich mit den Erklärungen von Primark allerdings nicht zufrieden geben. Linley, Mutter zweier kleiner Töchter, fordert einen Verkaufsstopp für die Kinderkleidung. In einem Zeitungsinterview stellt sie die Frage, ob es für kleine Buben bei Primark bald auch gepolsterte Genital-Unterhosen geben werde. 

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