Die Internet-Währung Bitcoin erreicht neue ökonomische Höhen und könnte Weltreservewährung werden.

Bild: Canton / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Bitcoin: Nach Spaltung gewaltiger Wertsprung um 16 Prozent auf 3.292 US-Dollar

Die Cyberwährung Bitcoin hat am 7. August nach der Abspaltung von Bitcoin-Cash einen neuen wertmäßigen Höchststand erreicht. Mit 3.292 US-Dollar notierte die Internetwährung am Montag Vormittag und erzielte damit einen Kurssprung von 16 Prozent gegenüber dem vergangenen Freitag. Ursache des starken Kursgewinns ist laut Experten die Abspaltung von Bitcoin-Cash.

Bitcoin-Cash hat im Vergleich gegenüber dem Ausgangskurs starke Verluste hinnehmen müssen. Durch die Teilung in zwei unterschiedliche Varianten ist vor allem die Transaktionsgeschwindigkeit wieder gestiegen, was zum Kursgewinn bei Bitcoin geführt hat.

Bitcoin-Experten sehen Weltreservewährung entstehen

Manche Bitcoin-Experten stimmt die Hysterie rund um die virtuelle Währung sehr optimistisch. Sie sehen auf der Basis von Bitcoin und ähnlicher Cyberwährungssysteme in fünf bis zehn Jahren eine Weltreservewährung entstehen. So könnten sich zehn bis 15 Währungen aus diesem digitalen Segment weltweit durchsetzen, während sich der Rest als kurzfristige Systeme erweisen könnte, ohne lange technische und vor allem auch ökonomische Geltungsdauer.

Die schwere Fassbarkeit betreffend Wert und Entwicklung bringt auch immer wieder Kritiker aus den Reihen internationaler Währungshüter auf den Plan. Zuletzt hatten sich etwa der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, kritisch zu Cyberwährungen und deren Kontrolle geäußert. 

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