Der bisherige Klubobmann Reinhold Lopatka darf nur noch in seiner oststeirischen Heimat politisch auftreten.

Foto: Bild: C Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
„Neue Volkspartei“: ÖVP-Klubobmann Lopatka wurde in die Oststeiermark verbannt

In der sogenannten „Neuen Volkspartei“  von Sebastian Kurz darf der bisherige ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka anscheinend politisch nur noch kleine Brötchen backen. Sieht man sich die Terminvorschau der ÖVP-Bundesparteileitung an, dann findet man Lopatka in die Oststeiermark verbannt. Er darf sozusagen nur noch in der Provinz auftreten. In der Woche vom 7. bis zum 13. August finden sich etwa Sommergespräche am Abend in Pöllau, Karnerviertel und Vorholz.

Dazu kommt der Besuch eines Sommerfestes in St. Lorenzen am Wechsel und ein Seniorentreffen in  Markt Hartmannsdorf.

Lopatka: ÖVP-Klubobmann schon auf Abruf-Modus gestellt?

Neben dem Bundesobmann einer Partei sind eigentlich der Generalsekretär und der Klubobmann die beiden wichtigsten Funktionen auf der politischen Bühne. Sie werden zu Konfrontationen geschickt, reagieren mit täglichen Presseaussendungen und geben die Linie entscheidend vor. Dies spiegelt sich auch in den Terminplänen und Aussendungen wieder.  

Über Lopatka scheint in diesem Zusammenhang der Stab bereits gebrochen worden zu sein. Er ist schon auf Abruf-Modus gestellt. Die letzte Aussendung von ihm ist auch bereits ein knappes Monat her. Er darf sich nur noch um seine unmittelbare Heimat kümmern und muss dort um ein Direktmandat kämpfen. Auf der Wiener Bühne scheint der Vorhang bereits gefallen. Dort warten seine eigenen Parteifreunde bereits auf den Nachfolger. 

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