"Kunst": Eizelle mit Hundezelle verschmolzen - FPÖ-Anfrage legt Ideologie offen

Der Hundemensch - bald vereint als Mischwesen in der Abschaffung des Menschen?  Foto: Alisara  / pixelio.de
Der Hundemensch - bald vereint als Mischwesen in der Abschaffung des Menschen?
Foto: Alisara / pixelio.de
8. August 2017 - 9:19

Im heurigen Ars-Electronica-Siegerprojekt verbindet die slowenische Künstlerin Maja Smrekar ihre eigene Eizelle mit der Körperzelle ihres Hundes.

Die FPÖ stellte eine Parlamentarische Anfrage dazu

Auf die von FPÖ-Abgeordneten Werner Neubauer gestellte Frage, ob das Gewinnerprojekt aus öffentlichen Geldern gefördert worden sei, erhielt er von SPÖ-Kulturminister Thomas Drozda heute die Antwort:

Das Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur, fördert mit einem anteiligen Zuschuss zu den Gesamtkosten des Festivals.

Provokation oder Freiheit der Kunst?

"Wenn es um Mohammed und den Islam geht, trauen sich die Künstler eh nicht mehr", hatte der stellvertretende FPÖ-Klubobmann im Nationalrat, Walter Rosenkranz kritisiert. "Das ist eine Form der Provokation durch die Kunst, die wirklich nicht sein muß. Große Kunst erblicke ich darin nicht, schon gar keine preisverdächtige." Rosenkranz wollte vom Bundeskanzler, dessen Zuständigkeitsbereich auch Kunst und Kultur umfasst, auch wissen, warum solche Projekte in der Kunst erlaubt seien, zumal sie in der Wissenschaft nicht gestattet würden.

Die Anfrage wurde nun von SPÖ-Kulturminister Thomas Drozda förmlich beantwortet:

Nach Art. 17a StGG ist die Freiheit der Kunst gewährleistet. Unter diese fallen auch künstlerische Ausdrucksformen die nicht gesellschaftlich anerkannt sind sowie Ausdrucksformen, die verstören können.

Der größte Teil der Gegenwartskunst ist nun – und das ist das Paradoxe an dieser Causa – überhaupt nicht mehr „nicht gesellschaftlich anerkannt“, und sie „verstört“ nur noch diejenigen, die dem politischen System kritisch gegenüberstehen.

Kunst ist zur Systemstütze, Festivals sind zur puren Affirmation des ästhetischen Mainstreams geworden. Preise erhalten diejenigen, die die Ideologie am besten umsetzen, und nicht diejenigen, die die beste Kunst schaffen. Früher nannte man das „Agitprop-Kunst“ - Agitation und Propaganda.

Damit ist aber die wesentliche soziale Funktion von Kunst dahin: der kritische Blick auf die herrschenden Verhältnisse.

Warum ist das Siegerkunstwerk politische Propaganda?

In ihrem Projekt "Arte_mis" ließ die Künstlerin eine ihrer Eizellen die somatische Zelle (Körperzelle, aus der keine Geschlechtszellen hervorgehen können) ihres Hundes in sich aufnehmen, um eine hybride Zelle zu erschaffen.

Sie beschrieb den Sinn ihres „Werkes“ folgendermaßen:

Damit ist einerseits ein dystopisches Szenario in der Welt, andererseits die künstlerische wie philosophische Aussicht auf eine neue Spezies, deren Überlebenschancen auf dem Planeten Erde besser sind als unsere. Dieses Mischwesen würde seine Umwelt humaner behandeln als wir das tun

heißt es auf der Homepage des Ars-Electronica-Centers.

"Anthropomasochismus" - Lust an der Selbstabschaffung

Was ist das anderes als politisch gewollter Masochismus? Der Mensch schafft sich selber ab: das eigene Volk abschaffen, ist Nationalmasochismus, die eigene Rasse abschaffen, ist Ethnomasochismus, die eigene Spezies Mensch abzuschaffen, hat noch keinen Namen, man könnte es "Anthropomasochismus" nennen: die Lust an der Selbstabschaffung des Menschen als solchem.

Deutsche und Österreicher schaffen sich ab, damit nie wieder Faschismus von ihnen ausgehe, Weiße schaffen sich ab, weil Afrikaner doch einen viel niedrigeren CO-2-Fußabdruck haben, die Menschheit schafft sich ab, weil „Mischwesen die Umwelt besser behandeln“ würden als der Homo sapiens sapiens.

Gesellschafts-Kritik - oder nur Globalismus?

Dies zu propagieren in einem wie auch immer perversen Kunstprojekt jedoch ist nicht gesellschaftskritisch – es ist genau die Ideologie des Globalismus. Wir sind doch alle „nur Menschen“. Dass solche Kunst gefördert wird – auch wenn sich der SPÖ-Minister Drozda der ideologischen Reichweite kaum bewußt sein dürfte – ist also vollkommen logisch.

Die FPÖ-Anfrage nach den juristischen (Ist das verboten?), ökonomischen (Wer finanziert sowas?) und sozialen (Was soll diese Provokation?) Bedingungen ist die einzige Möglichkeit, eine Riesen-Ideologieblase ein klein wenig anzupieksen.

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