Afrikanische Schweinepest wird zur Gefahr für heimische Schweinezucht – Unzensuriert

Die Zuchtschweinehaltung ist durch die Afrikanische Schweinepest in Ostösterreich in Gefahr.

Foto: Bild: Scott Bauer, USDA / Wikimedia (PD)
Afrikanische Schweinepest wird zur Gefahr für heimische Schweinezucht

Die Afrikanische Schweinepest ist im Anmarsch auf Österreich. In Estland, Lettland und Litauen sind bereits die ersten Fälle bei Wildschweinen aufgetreten. Letzte Woche wurde in Tschechien ein erster Fall gemeldet, nur 80 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt.

Alarmstufe Rot in Niederösterreich

Da die Afrikanische Schweinepest von Wildschweinen auf Zuchtschweine in der landwirtschaftlichen Haltung übertragen werden kann, besteht jetzt Alarmstufe Rot in der niederösterreichischen Landwirtschaft.

Bereits seit Juli gelten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in den Bezirken Gänserndorf, Mistelbach, Hollabrunn, Bruck an der Leitha, Korneuburg und Tulln für Schweinezuchtbetriebe. Davon sind bisher 500 Schweinezüchter betroffen. Freigehaltene Zuchtschweine müssen gemeldet und mit einem doppelten Zaun gesichert oder in der Nacht eingesperrt werden, um den Kontakt mit Wildschweinen zu verhindern.

In Tschechien wurden 40 Quadratkilometer eingezäunt

In Tschechien wurden mittlerweile 40 Quadratkilometer eingezäunt, um die Wildschweine einzufangen. Die gefangenen Wildschweine sollen ohne Ausnahme getötet werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Gelingt dies nicht, dann ist mit einer weiteren Verbreitung zu rechnen, die dann auch komplett auf Ostösterreich übergehen könnte. Dann müssten hier wohl auch Hausschweine, wo es Verdachtslagen gibt, getötet und der Tierköperverwertung zugeführt werden. 

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