Rechte Kundgebungsteilnehmer schützen sich mit Schilden vor der Gewalt der linksextremen Gegendemonstranten.

Foto: Bild: Screenshot The House of Peasants / YouTube
Was geschah wirklich in Charlottesville?

Die Mainstream-Medien sind seit Tagen voll mit Berichten über den Auto-Anschlag eines Rechtsextremisten auf eine linke Gegendemo in der US-Stadt Charlottesville. Das mutmaßliche Attentat, bei dem eine Frau ihr Leben verlor, ließ einmal mehr die Kritik an US-Präsident Donald Trump hochkochen, weil er sich erlaubt hatte, Hass und Gewalt "von vielen Seiten" und nicht ausschließlich von der rechten Seite zu kritisieren. Denn rechts marschierten, glaubt man den Medien, praktisch nur Nazis und Ku-Klux-Klan-Ungeheuer, während sich links die üblichen "Aktivisten" versammelten.

Unzensuriert versucht einen unvoreingenommenen Blick auf die Geschehnisse, die ein tragisches Ende fanden.

Unite the Right“ gegen Sturm auf das Andenken an General Lee

Am Samstag, dem 12. August, führten verschiedene rechte Gruppen in Charlottesville (Virginia, USA) eine große Demonstration unter dem Motto „Unite the Right“ durch. Der Anlass war die geplante Entfernung eines Reiterstandbildes von Robert E. Lee in Charlottesville. Der Rat der Stadt hatte im April 2017 beschlossen, die Statue entfernen zu lassen.

Robert E. Lee war der bedeutendste General der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg 1861 bis 1865. Er gilt als einer der großen Generäle der Weltgeschichte. Nach dem Krieg war er bis zu seinem Tod als Universitätsdirektor tätig. Dass die im Sezessionskrieg unterlegenen Südstaaten die Sklaverei befürworteten, lässt die Bilderstürmer 150 Jahre später einen Krieg gegen Statuen führen.

Fackelzug am Vorabend der Demo

Bereits am 11. August veranstalteten die Rechten einen nächtlichen Fackelzug in Charlottesville. Dieser verlief noch relativ ungestört, nur ein kleines Grüppchen von Linksextremisten versammelte sich. Diese wurden von den Rechten eingekreist. Medien berichteten, dass beide Seiten Pfefferspray einsetzten. Die Polizei löste daraufhin den Fackelzug auf.

Am Folgetag fand die eigentliche Demonstration statt. Wie bei anderen rechten Kundgebungen, z. B. in Berkeley im April, marschierten erneut zahlreiche gewaltbereite Linksextremisten auf, mit dem Ziel, die Rechten tätlich anzugreifen, ihnen den Weg zu versperren und deren Demonstration somit zu verhindern. Einige Extremisten schwenkten Flaggen der anti-weißen Organisation „Black Lives Matter“.

Demonstration schon vor ihrem Beginn aufgelöst

Die Teilnehmer der rechten Kundgebung versammelten sich am Vormittag bei der Statue von Robert E. Lee. Dort hätte der Umzug um 12.00 Uhr beginnen sollen. Linksextremisten attackierten die Rechten jedoch, woraufhin sich diese wehrten.

Die Polizei konnte oder wollte die Lage anscheinend nicht in den Griff bekommen, sodass die Stadt um 11.00 Uhr den Ausnahmezustand ausrief. Gegen 11.40 erklärte die Polizei die Versammlung für illegal und begann, diese aufzulösen. Die meisten rechten Demonstranten verließen daraufhin die Kundgebung. Auch danach wurden sie weiterhin von Linksextremisten attackiert.

Eine kleine Gruppe führte die Demonstration dennoch durch

Eine Gruppe von etwa hundert Rechten marschierte jedoch trotzdem zu einem drei Kilometer entfernten Park, wo Reden gehalten wurden. Auf dem Weg dorthin wurden auch sie von den Linksextremisten angegriffen. Dabei entwickelte sich die Situation ähnlich wie in Berkeley im April, wie auf diesem Video zu sehen ist. Die Polizei glänzte durch Abwesenheit und versuchte erst gar nicht, die Rechten vor den linksextremen Gewalttätern zu schützen. Ein anderes Video zeigt sogar, wie diese von der Polizei in Richtung der Antifa-Horden getrieben werden.

So blieb es den Rechten selbst überlassen, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit durchzusetzen, was sie auch taten, indem sie die linken Blockaden mit Gewalt durchbrachen.

Zahlreiche Teilnehmer der rechten Kundgebung hatten offensichtlich schon im Vorhinein mit der extremen linken Gewalt gerechnet, da sie mit Helmen und Schilden ausgerüstet waren. Dieser Schutz war auch notwendig, da von linksextremer Seite die übliche brutale Gewalt ausging. Ein Augenzeuge berichtet, dass die Linken mit Beton gefüllte Flaschen warfen.

Tödlicher Anschlag auf Gegendemonstranten

Gegen 13.45 Uhr kam es zu einem tödlichen Anschlag auf die Gegendemonstranten: Der 20-jährige mutmaßliche Rechtsextremist Alex Fields jr. aus Ohio fuhr mit einem Auto in eine Gruppe Linker. Eine 32-jährige Frau starb dabei, 19 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter befindet sich in Untersuchungshaft, ihm wird Totschlag vorgeworfen.

Drei Stunden danach kamen beim Absturz eines Polizeihubschraubers ebenfalls in Charlottesville zwei Polizisten ums Leben. Die Absturzursache ist noch unklar.

Medienhetze gegen rechte Demonstranten und Trump

Die Mainstream-Medien berichten mit der gewohnten linken Schlagseite über die Demonstration. Die Teilnehmer der rechten Kundgebung werden als Neo-Nazis, Angehörige des Ku-Klux-Klans, Rassisten oder „White Supremacists“ (etwa „Vertreter der Überlegenheit der Weißen“) verunglimpft.

Ein Teilnehmer der rechten Demonstration zeichnet in einem Interview mit Lauren Southern jedoch ein völlig anderes Bild: Es habe zwar Teilnehmer gegeben, welche er den genannten Gruppen zuordnen würde, diese seien jedoch eine kleine Minderheit gewesen.

Verurteilung der „Gewalt von vielen Seiten“ passt linken Medien nicht

Donald Trump wird von mehreren Mainstream-Medien (z.B. Welt und Guardian) vorgeworfen, dass seine Verurteilung der rechten Demonstration nicht weit genug ging. Trump betonte in seiner Rede, dass er den Hass und die Gewalt „von vielen Seiten“ verurteilte.

Mainstream-Journalisten sind jedoch der Meinung, er hätte stattdessen die angemeldete Kundgebung der „Rechtsextremisten“ und deren „Rassismus“ verurteilen sollen. Der Guardian behauptet sogar, der Ausnahmezustand sei wegen der rechten Kundgebung ausgerufen worden und nicht etwa wegen der gewalttätigen Linksextremisten.

Ganz im Sinne der Mainstream-Journalisten dürfte hingegen der Gouverneur von Virginia, der Demokrat Terry McAuliffe, gehandelt haben. Er bezeichnete alle rechten Demonstranten pauschal als „White Supremacists“ und Nazis, warf ihnen vor, nach Charlottesville gekommen zu sein, um Menschen zu verletzen und meinte noch, sie hätten keinen Platz in Amerika. Über die Linksextremisten, welche durch brutale Gewalt eine legale Versammlung verhinderten, verlor er kein Wort.

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