Die Grünen zerbröselt es weiter: In Kärnten wandeln Abtrünnige auf Peter Pilz' Pfaden | Unzensuriert.at

Die Grünen zerbröselt es weiter: In Kärnten wandeln Abtrünnige auf Peter Pilz' Pfaden

Eva Glawischnig führte die Grünen in Turbulenzen, aus denen Nationalratswahl-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek jetzt offensichtlich nicht mehr herauskommt. Foto: Franz Johann Morgenbesser / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Eva Glawischnig führte die Grünen in Turbulenzen, aus denen Nationalratswahl-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek jetzt offensichtlich nicht mehr herauskommt.
Foto: Franz Johann Morgenbesser / Wikimedia CC BY-SA 2.0
15. August 2017 - 12:45

Die Grüne Bundessprecherin Ingrid Felipe sah ihre Partei im ORF-Sommergespräch am Montag "in schwierigen Zeiten". Diese Analyse scheint einen Tag nach der Sendung pure Untertreibung. Denn die Turbulenzen gehen bei den Grünen munter weiter. Jetzt wandeln Abtrünnige der Partei auf den Pfaden des Peter Pilz und rufen in Kärnten die Bewegung "F.A.I.R." ins Leben.

Geschasste Grüne gründen gelb-lila-farbige Plattform

Zur Gründung der gelb-lila-farbigen Plattform kam es, weil prominente Grüne bei einer internen Listenwahl nicht mehr zum Zug kamen. Wie Peter Pilz auf Bundesebene erwischte es in Kärnten sogar die Ex-Landeschefin Marion Mitsche, die nun mit ebenfalls von der Partei geschassten Mitstreitern weiterhin eine politische Karriere anstrebt.

Wahl von Asylwerbern beeinflusst

Bei der Abwahl von Mitsche bei der Landesversammlung der Grünen wurden Stimmen laut, dass Asylwerber, die erst kurz zuvor die Parteimitgliedschaft erlangten und von denen die meisten nicht einmal der deutschen Sprache mächtig waren, die Wahl beeinflusst hätten. unzensuriert.at hat darüber berichtet.

Klagsdrohung wegen Ehrenbeleidigung

Diese Behauptung halten Marion Mitsche, der ehemalige Klagenfurter Klubchef Thomas Winter-Holzinger und Althofens Grün-Stadtrat Wolfgang Leitner laut Kurier weiter aufrecht, weshalb bei den Landes-Grünen Klagsdrohungen wegen Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung im Raum stünden.

Nächstes Ungemach für Ulrike Lunacek

Geschädigt sind die Grünen mit einer neuerlichen Konkurrenzliste ja schon genug. Allerdings will Marion Mitsche mit ihrer "F.A.I.R."-Bewegung "raus aus dem reinen grünen Spektrum". Plötzlich treten sie und ihre Freunde für ein "freies Wirtschaften" und ein "freies Miteinander" ein.

Was immer das in der Praxis auch heißen mag, nach dem "Spalt-Pilz" in Wien kommt mit Mitsches gelb-lila-farbener Plattform das nächste Ungemach auf die Grüne Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl am 15. Oktober, Ulrike Lunacek, zu.

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