Cyberwährung Bitcoin wird für Konsumenten und Wirtschaft in Österreich interessant.

Bild: Zach Copley / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Bitcoin: 5,8 Prozent der österreichischen Konsumenten nutzen bereits die Cyberwährung

Die Cyberwährung Bitcoin kommt langsam aber sicher auch bei den österreichischen Konsumenten an. Eine jüngste Studie des Österreichischen Handelsverbandes belegt, dass bereits 5,8 Prozent der heimischen Konsumenten praktische Erfahrungen im Umgang mit neuen Digitalwährungen haben.

40 Prozent der Konsumenten wollen Bitcoin nutzen

Rund 75 Prozent haben bereits von Bitcoin & Co. gehört und haben erste Kenntnisse über Beschaffenheit und Einsatz der neuen Internetwährung. Damit nicht genug, möchten 40 Prozent  der Konsumenten zukünftig auch mit der neuen Währung bezahlen, wie der Geschäftsführer des Handelsverbandes und Mitinitiator der Blockchain-Initiative Smart Regulation, Rainer Will bekanntgibt:

Immerhin 40 Prozent der Österreicher können sich vorstellen, Kryptowährungen künftig zu nutzen und fast die Hälfte ist überzeugt, dass Bitcoin und alternative Digitalwährungen im Handel stark an Bedeutung gewinnen werden. Diese Zahlen belegen, dass sich auch die österreichische Händlerschaft intensiv mit dem Thema beschäftigen muss.

Handelsverband: Entscheidend ist die Sicherheit bei Bitcoin und Co

Weiterhin entscheidend ist für die heimischen Konsumenten aber die Frage der Sicherheit bei Bitcoin & Co. Hier herrscht bei den potentiellen Nutzern noch große Skepsis, wie Handelsverbandsgeschäftsführer Will zugeben muss:

Die entscheidenden Faktoren für die anhaltende Skepsis in Teilen der österreichischen Bevölkerung gegenüber digitalen Zahlungsmitteln sind Sicherheitsbedenken (46 Prozent), das Risiko hoher Kursschwankungen (33 Prozent) sowie ein generelles Misstrauen (37,5 Prozent). Wenn es gelingt, diese Problemfelder zu lösen, können Kryptowährungen und andere Blockchain-Anwendungen im Handel richtig durchstarten.

Der Sicherheitsaspekt wird in Zukunft bei den Cyberwährungen eine anhaltend große Bedeutung haben. Schon jetzt beschäftigt sich ein wissenschaftliches Sicherheitsprojekt in Österreich mit dieser zentralen Fragestellung. 

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