Respekt.net: Vielverdiener Alfred Gusenbauer gibt den Privatier und spendet nur 9.000 Euro.

Foto: Bild: Otto Normalverbraucher / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0-AT)
Alfred Gusenbauer: Als Wohltäter bei „Respekt.net“ eher bescheiden

Als Lobbyist ist der ehemalige österreichische SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, Kaufmann und Lobbyist mit den oberen Zehntausend auf Du und Du in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wenn es um die Rolle des Wohltäters geht, dann stellt er sich lieber bescheiden hinten an. 

So gibt es jedenfalls eine Mitglieder- und Spenderliste des Projektes "Respekt.net" wieder. Der Edel-Sozialdemokrat Gusenbauer scheint dort als Privatier mit dem Eintrittsdatum 2013 auf und hat bisher 9.000,- Euro gespendet. Mit diesem Engagement findet er sich aber im unteren Segment der dort aufgelisteten, zahlreichen Wohltäter.

Unternehmer zahlen mehr als Privatier Gusenbauer für Repekt.net

Andere Mitglieder zahlen da viel mehr als der Ex-Bundeskanzler, sie nennen als Mitglieder allerdings auch ihre Funktion als Unternehmer und firmieren nicht wie Gusenbauer nur als Privatier. Zu den Top-Unterstützern gehören etwa der Wirtschaftsprofesser Josef Schuch mit 43.000 Euro, Unternehmensberater Martin Winkler mit 38.000 Euro, der Personalberater Reinhard Weidinger mit 36.000 Euro, der Unternehmer Josef Vinatzer mit 27.000 Euro, der Industrielle Martin Schlaff mit 24.000 Euro oder der Immobilienunternehmer Georg Muzicant mit 21.000 Euro.

Und auch der Gusi-Freund und Geschäftspartner Hans Peter Haselsteiner ist mit 36.000 Euro gleich viermal wohltätiger bei "Repekt.net" als der Edel-Sozialdemokrat Gusenbauer. 

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