Vor 334 Jahren bewahrte uns gemeinsamer Widerstand vor kultureller Vernichtung

Die unzensuriert Sonntag-Serie Foto: unzensuriert
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3. September 2017 - 10:48

Nunmehr 334 Jahre ist es her, dass türkische Truppen versuchten, unsere Heimat dem Osmanischen Reich zu unterwerfen. Wie schon 154 Jahre zuvor scheiterten sie trotz zahlenmäßiger Übermacht kläglich.

Türkische Invasion nach Europa

Im Frühjahr 1683 marschierte der türkische Großwesir Kara Mustafa auf einem Eroberungsfeldzug mit 120.000 Mann über Ungarn bis Wien. Seine Truppen plünderten und mordeten auf ihrem Weg. Tausende Menschen wurden als Sklaven verschleppt. Rund um Wien wurden Ortschaften wie Hainburg, Schwechat oder Laa an der Thaya niedergebrannt. Am 14. Juli 1683 standen die türkischen Truppen schließlich vor den Toren Wiens und begannen um die Stadt einen Belagerungsring einzurichten.

Der 12. September 1683

Das Schicksal der Reichs- und Residenzstadt und wohl auch des christlichen Abendlandes, hing am seidenen Faden in jenen Tagen des Septembers 1683. In Wien standen vorerst nur 13.000 Soldaten zur Verteidigung bereit. Munition und Lebensmittel gingen langsam zur Neige. Einzig den starken Befestigungsanlagen war es zu verdanken, dass die Türken die Stadt noch nicht erstürmen konnten. Doch auch diese waren durch feindliche Sprengungen bereits schwer beschädigt.

Indes hatte Papst Innozenz XI. ein Bündnis zwischen Kaiser Leopold I. und König Jan III. Sobieski von Polen vermittelt. Gemeinsam mit den kaiserlichen Truppen und jenen der deutschen Reichsfürsten sollte dessen Heer die Belagerung Wiens sprengen. So kam es, dass am 12. September eine alliierte Streitmacht von 76.000 Mann, angeführt vom polnischen König, den Türken in den Rücken fiel und sie vernichtend geschlagen, in die Flucht schlug. Die Kampfhandlungen gingen als die „Schlacht am Kahlenberg“ in die Geschichte ein.

Damals und heute – ein Unterschied

Damals bedurfte es keiner Identitären Bewegung oder Heimatpartei, um die Menschen aufzurütteln, ihre Heimat und Kultur zu verteidigen. Es war eine Selbstverständlichkeit. Alle stemmten sich gemeinsam gegen die feindliche Übermacht, die sich anschickte unser Land zu unterwerfen und zu islamisieren.

Heute ist alles anders. Die heranstürmenden Scharen  werden mit Teddybären begrüßt, mit Speis und Trank versorgt und Geldgeschenken überhäuft. Mehr noch: Sie werden zu tausenden mit Schiffen nach Europa transportiert und sogar mit Flugzeugen in unser Land eingeflogen.

Nur eine Minderheit der Bevölkerung wagt es, sich der Überfremdung und Islamisierung mutig entgegenzustellen. Diese Abwehrhaltung wird dann gemeinhin als „fremdenfeindlich“, „rassistisch“ und „islamophob“ gebrandmarkt. Seien wir unseren Vorfahren und den Verteidigern Wiens jedoch dankbar, dass sie nach heutiger Diktion so „fremdenfeindlich“ und „islamophob“ waren und dafür gesorgt haben, dass unsere Heimat, unser Land (noch) so ist, wie wir es lieben und schätzen.

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