Unter dem Dach des Hauptverbands können auch Sozialversicherungsangestellte zu spendablen Wohltätern werden.

Foto: Bild: Josef Moser / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Sozialversicherungs-Funktionäre spenden üppig für Gutmenschenprojekt “Respekt.net”

Dass Sozialversicherungs-Funktionäre zu viel verdienen, ist allgemein bekannt. Das Gutmenschenprojekt "Respekt.net", das sich vielfach für Ausländer oder Projekte im Ausland engagiert, zeigt mit seiner Mitglieder- und Spendenliste, dass es etwa dem Generaldirektor des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Propst, und dem Stellvertretenden Personalchef der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse (OÖGKK), Gerald Mitterlehner,  finanziell sehr gut gehen muss, wenn sie solch üppige Beträge an "Respekt.net" spenden.

So überwies Josef Propst etwa 6.500 Euro an das Gutmenschenprojekt und der Personalmanager der OÖGKK sogar 7.000 Euro. Beide ließen sich übrigens selbstbewusst als "Sozialversicherungsangestellte" auf der Liste der Spender und Mitglieder betiteln.

SV-Funktionäre im Boot mit Haselsteiner & Co.

Die Nähe der ansonsten als Klassenfeinde wahrgenommenen Unternehmer scheuen die SPÖ-nahen Sozialversicherungsfunktionäre Propst und Mitterlehner auch nicht, wenn es um "Respekt.net" geht.  Dort finden sich nämlich von Hans Peter Haselsteiner und "Paradesanierer" Erhard Grossnigg abwärts zahlreiche Unternehmer und Industrielle. Und auch ein Ex-Bundeskanzler und Jung-Unternehmer darf nicht fehlen, Milliardärs-Freund Alfred Gusenbauer mit seiner im Vergleich eher bescheidenen Spende von 9.000 Euro. 

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