Cyberwährungs-Höhenflug: Der Bitcoin-Kurs hat sich seit Jahresbeginn vervierfacht – die Banken rufen bereits nach Kontrolle.

Bild: Web-dev-chris / Wikimedia (CC-Zero)
Cyberwährung: Nordkorea-Krise verhilft Bitcoin-Kurs zu Höhenflug in Asien

Die Cyberwährung Bitcoin nimmt wieder massiv Fahrt auf. Derzeit steht ein Bitcoin bereits im Gegenwert bei 4.669 US-Dollar auf dem Digitalwährungs-Handelsplatz Bitstamp. Damit legte man auf den bisherigen Höchstkurs von 4.500 US-Dollar noch einmal 169 Dollar zu. Analysten führen den neuerlichen Kurssprung auf den Raketentest der kommunistischen Atommacht Nordkorea zurück. Viele asiatische Anleger seien deshalb in die Digitalwährung geflüchtet, da sie Papier- und Münzwährungen in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage nicht mehr trauen würden.

Vor allem die Bitcoin-Märkte China und Japan legen in der Nachfragestruktur weiter stark zu. In Japan ist der Bitcoin bereits als Zahlungsmittel zugelassen, in der Volksrepublik China werden Vermögenswerte von der Landeswährung Yuan in die Internet-Währung umgeschichtet.

Banken fordern Kontrolle der unregulierten Digitalwährung

Die mehr als Vervierfachung des Wertes seit Jahresbeginn 2017, als der Bitcoin noch bei 1.000 US-Dollar stand, alarmiert auch die internationalen Zentralbanken immer mehr. Gegenwärtig haben sie keinerlei Regulierungsmöglichkeiten gegenüber der Digitalwährung. Spekulationen innerhalb des Bitcoin-Kreislaufs oder auch gegenüber traditionellen Währungen können nicht kontrolliert werden.

Deshalb fordern immer mehr Zentralbankchefs, zuletzt etwa ganz massiv der Chef der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, eine Kontrolle über Bitcoin und Co.

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