In einem Reisebus wie diesem kamen die illegalen Einwanderer, als Touristen getarnt, nach Deutschland. Warum sie nicht nach Tschechien zurückgewiesen wurden, ist ein Rätsel.

Foto: Bild: Norbert Schnitzler / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-migrated)
#Einzelfall: Ganze Bus-Reisegruppe samt Schlepper aus Moldau stellt plötzlich Asylantrag

Am 6. September überprüften Einsatzkräfte bei Breitenau (Sachsen) auf der A 17 die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses. Wie in der Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung berichtet, befanden sich im Bus unter anderem eine zwölfköpfige moldauische Gruppe (1 bis 48 Jahre), welche nicht die aufenthaltsrechtlichen Einreisevoraussetzungen nach Deutschland erfüllte. Die Einreisenden verfügten auch nicht über ausreichende Barmittel, zusammen kamen sie gerade auf 120 Euro.

Anfänglich versuchten sie noch, einen erlogenen Reisezweck vorzubringen, welcher jedoch den Beamten unglaubwürdig erschien. Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren gegen eine Person wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern und gegen den Rest der Gruppe wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet. Und nachdem alle Lügen nichts mehr halfen, zog man den Joker, der hier immer sticht, und EU- sowie nationale Gesetze aushebelt: Die Herrschaften stellten  Asylanträge. Worauf die komplette Gruppe sogleich zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet wurde. Eine Rückführung nach Tschechien, wo die Leute EU-konform einen Asylantrag zu stellen gehabt hätten, wurde nicht durchgeführt.

Hier alle Einzelfälle aus September 2017:

Hier weitere Einzelfälle vom 11. September:

Untersendling (Bayern): Mann mit "dunklem Teint" überfiel und vergewaltigte Münchnerin am Weg zur Disco
Am Sonntag gegen 02.00 Uhr befand sich eine 28-jährige Münchnerin auf dem Weg in eine Diskothek in der Garmischer Straße. Auf dem Weg dorthin wurde sie plötzlich von hinten gepackt und in eine Wiese bzw. ein Gebüsch gezerrt. Der Täter brachte die Frau in Bauchlage, zog ihre Hose herunter und führte den Geschlechtsverkehr durch. Danach flüchtete er in unbekannte Richtung. Täterbeschreibung – wie üblich: "dunkler Teint"… mehr

Essen (NRW): "Südländer" plünderten betagtes Ehepaar in eigener Wohnung aus
Am Freitag gegen 13 Uhr entwendete ein unbekanntes Paar diversen Schmuck aus der Wohnung eines Seniorenehepaares (80, 86) auf der Liebigstraße. Die beiden Trickdiebe gaben sich als "Unitymedia"-Mitarbeiter aus und verschafften sich unter dem Vorwand, Störungen am Fernseher beheben zu wollen, Zutritt in die Wohnung der beiden Essener. Geschickt lenkten die Trickdiebe das Paar ab, indem sie die Senioren um Mithilfe bei den angeblichen Reparaturen baten. Erst nachdem die Täter die Wohnung der Essener bereits wieder verlassen hatten, fiel der Verlust von diversen Schmuckgegenständen auf. Täterbeschreibung: "Südländer"…mehr

Ulm (Baden-Württemberg): Südosteuropäer raubte Kassierin Geld aus Kasse und schlug ihr ins Gesicht  
Der versuchte Raub fand am 11. September kurz nach 19.00 Uhr in der Ehinger Straße statt. Der Mann hatte Waren auf das Band an der Kasse gelegt. Als die Mitarbeiterin die Kasse öffnete, griff der Mann hinein und holte mehrere Geldscheine heraus. Als die Frau ihm das Geld wieder abnahm, schlug der Räuber ihr ins Gesicht und flüchtete ohne Beute. Die Mitarbeiterin erlitt Verletzungen. Der gesuchte Täter ist etwa 35 bis 40 Jahre alt. Er ist ca. 1,80 Meter groß und schlank. Er hat kurze, dunkle, seitlich graue Haare und sprach deutsch mit südosteuropäischem Akzent. Quelle: Polizeipräsidium Ulm

Wolfschlugen (Baden-Württemberg): "Dunkelhäutige" begrapschten sechsjähriges Mädchen
Noch Zeugen sucht die Kriminalpolizei Esslingen zu einem Vorfall am 8. September in der Waldhäuser Straße. Ein sechsjähriges Mädchen war dort gegen 14.30 Uhr auf dem Nachhauseweg und wurde von zwei Männern angesprochen. Die Männer wollten, dass sie mitkomme und haben ihr auch Süßigkeiten angeboten. Während einer sie an der Hand festhielt, habe sie der andere im Bereich des Bauches angefasst. Das Mädchen ging einfach weiter und erzählte den Vorfall ihrer Mutter. Bei den Tatverdächtigen soll es sich um dunkelhäutige Männer gehandelt haben, die sehr schlecht deutsch sprachen. Quelle mit Zeugenbeschreibung: Polizeipräsidium Reutlingen

Mettmann (NRW): Taxifahrer von Ausländern mit Pistolen bedroht – er wehrte sich erfolgreich
Am Sonntag Abend des 10.Septeber gegen 22:00 Uhr ereignete sich in Velbert-Birth ein Überfall auf einen Taxifahrer. Nach Angaben des 47-Jährigen stand dieser mit seinem Fahrzeug auf dem dortigen Taxihaltestreifen. Von hinten näherten sich zwei männliche Personen dem Fahrzeug. Die beiden maskierten Unbekannten rissen sowohl Fahrer- als auch Beifahrertür auf, hielten dem 47-Jährigen jeweils eine Schusswaffe vor und forderten ihn auf, sein Bargeld herauszugeben. Dieser Aufforderung kam der Taxifahrer nicht nach, sondern schlug einem der Unbekannten ins Gesicht. Als in diesem Augenblick ein Bus an dem Taxi vorbeifuhr, flüchteten die beiden Angreifer ohne Beute über einen Fußweg in Richtung eines Verbrauchermarktes an der Röntgenstraße. Quelle mit Täterbeschreibung: Polizei Mettmann
 

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