Wirtschaftsspionage: FBI ermittelt gegen US-Fahrdienst Uber

Uber hat es jetzt wegen Spionageverdachts gegen Konkurrenz mit dem FBI zu tun.  Foto: Dllu / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Uber hat es jetzt wegen Spionageverdachts gegen Konkurrenz mit dem FBI zu tun.
Foto: Dllu / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
18. September 2017 - 13:08

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Wirtschaftsspionageverdacht besteht gegen den US-Fahrdienst Uber in seinem Heimatland. Das FBI ermittelt aktuell gegen Uber, weil das Unternehmen eine geheime Software mit dem Namen „Hell“ gegen den Konkurrenten Lyft eingesetzt haben soll.

Fahrer, die sowohl für Uber als auch Lyft Fahrdienste durchgeführt haben, sollen so über Transportrouten und Fahrtarife ausspioniert worden sein. Jetzt hat Uber angekündigt, die Software nicht mehr einzusetzen und darüber hinaus mit dem FBI bei der Aufklärung dieser brisanten Causa zusammenzuarbeiten.

Image: Uber hat an Reputation weltweit eingebüßt

Die Reputation des US-Unternehmens ist jedenfalls weltweit angeknackst. Vor einigen Monaten musste der Uber-Gründer und Vorstandsvorsitzende Travis Kalanick wegen Sexismusvorwürfen und unfairen Arbeitsbedingungen den Hut nehmen. Jetzt soll der neue Uber-Chef Dara Khosrowshahi das Unternehmen wieder auf Kurs bringen. Dies dürfte aber insgesamt schwierig sein, da Uber in den letzten Jahren einen Offensivkurs gefahren hat, der sehr oft nicht im Einklang mit regionalen Rechtsvorschriften gestanden hat.

In Österreich war Uber in der Vergangenheit sowohl auf den Ermittlungsradarschirm des Arbeitsinspektorats als auch der Finanzpolizei wegen mutmaßlichen Verstößen gegen die einschlägigen Regelungen in Sachen Lohn- und Sozialdumping geraten.

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