Die spanische Guardia Civil hat in Katalonien 1,3 Millionen Werbeartikel für das Unabhängigkeitsreferendum beschlagnahmt.

Bild: Dickelbers / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Katalonien: Polizei beschlagnahmt Werbematerial für Unabhängigkeit

Immer brutaler geht die spanische Polizei gegen die Vorbereitung des Unabhängigkeitsreferendums am 1. Oktober 2017 in Katalonien vor. Jetzt wurden nicht weniger als 1,3 Millionen Werbemittel für die Volksabstimmung einfach beschlagnahmt. 

Unter dem polizeilich sichergestellten Werbematerial befanden sich 700.000 Flugblätter, 370.000 Broschüren und 138.000 Plakate. Die Informationen sind sowohl der Regierung als auch einer oppositionellen katalanischen Linkspartei zuzuordnen, die ebenfalls ein Ja bei der Abstimmung für eine Eigenständigkeit unterstützt.  

Spanische Zentralmacht geht gegen Katalanen vor

Bereits in den letzten Wochen wurde Bürgermeistern gedroht, dass sie mit Anklage und Haft zu rechnen hätten, wenn sie in ihren Städten und Gemeinden die Volksabstimmungs durchführuen lassen. Das oberste Verfassungsgericht in Madrid hat die Unabhängigkeitsabstimmung verboten.

Eine Solidaritätskundgebung für Katalonien in Madrid musste von einem öffentlichen Kulturzentrum in ein kleines Privattheater verlegt werden, um einem Verbot der Veranstaltung zu entgehen.

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