Immer tiefer in die Tasche müssen die Österreicher für Grundnahrungsmittel greifen.

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4,1 Prozent Inflation bei täglichem Einkauf: Herbeigewünschter Wirtschaftsaufschwung ist Illusion der Regierung

"Damit der Aufschwung bei allen ankommt", so plakatiert es die SPÖ mit Kanzler Christian Kern derzeit in ganz Österreich. Und auch die Mainstream-Medien schreiben in der Vorwahlkampfzeit fleißig einen Wirtschaftsaufschwung herbei. Dass dieser jedoch bei genauerer Betrachtung ein Trugschluss ist, zeigt unter anderem die Inflationsrate bei Lebensmitteln.

4,1 Prozent Inflation bei täglichen Einkäufen

Gerade was Lebensmittel und die täglichen Einkäufe betrifft, herrscht in Österreich seit Jahren eine massive Teuerung. Die Statistik Austria errechnete nun für August 2017 sogar einen Preisanstieg von 4,1 Prozent für den Mikrowarenkorb, der die täglichen Einkäufe im Lebensmittelbereich reflektiert. Darunter fallen etwa Milchprodukte, Gebäck, Fleisch und Gemüse. Zu beginn des Jahres waren es noch 2,3 Prozent. 

Die Pensionserhöhung der Regierung um 2,2 Prozent ist angesichts dieser Teuerungsrate verschwindend gering und deckt somit nicht einmal die Inflation bei den Grundgütern ab. Die allgemeine Inflation in Österreich liegt derzeit zwischen 2 und 2,15 Prozent. 

Selbst die ÖVP musste vor kurzem eingestehen, dass ein nachhaltiger Wirtschaftsaufschwung in Österreich derzeit nicht mehr als ein "Lüftchen" sei. 

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