Aus diesem Gerichtsgebäude in Schweinfurt versuchte der Algerier zu fliehen.

Bild: Tilmann007 / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
#Einzelfall: Multikrimineller Algerier will während Gerichtsverhandlung aus Fenster springen

Ein algerischer Asylbewerber wurde am 26. September durch Beamte der Schweinfurter Polizei wegen eines Diebstahls zur Hauptverhandlung ins Gerichtsgebäude in der Rüfferstraße gebracht. Im Vorraum des Gerichtssaales sprang der Tatverdächtige plötzlich und unerwartet auf. Er stieg auf eine Bank und sprang von dort aus ohne zu Zögern mit dem Kopf voraus in eine geschlossene Fensterscheibe. Obwohl diese sofort zu Bruch ging, blieb der 21-Jährige wie durch ein Wunder unverletzt und die Hauptverhandlung konnte wie geplant stattfinden.

Vorbestrafter Täter operierte von Asylunterkunft aus

Der Schutzsuchende, der bereits in der Vergangenheit wegen unterschiedlicher Delikte in Erscheinung getreten war, wurde in der Verhandlung dann zu vier Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Er wurde zwischenzeitlich in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Aufgrund des waghalsigen „Fenstersprungs“ läuft gegen den Mann nun allerdings bereits das nächste Ermittlungsverfahren. Die Sachbeschädigung ist in das Urteil nämlich noch nicht mit eingeflossen, teilten das Polizeipräsidiums Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt in einer gemeinsamen Presserklärung vom 28.09.2017 mit.

Hier die Einzelfälle vom September 2017.

Und hier weitere Einzelfälle vom 28. September:

Hanau (Hessen): Zwei Dunkelhäutige spucken, begrapschen und schlagen in Bus auf Mädchen ein
Am 28. September kurz vor 12 Uhr stand die Linie 10 zum längeren Halt, als zwei Jugendliche einstiegen. Anschließend fassten sie drei jungen Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren plötzlich an die Brust und in den Schritt. Außerdem spuckte einer von ihnen und schlug einer Jugendlichen die Brille herunter. Die Unbekannten hatten eine dunkle Hautfarbe mit auffälligen Frisuren. Zwei gesuchte Zeugen hatten sich eingemischt, leider jedoch nicht ihre Personalien hinterlassen. Quelle: Polizei Hessen

München:  Iraker kann sich auf der Wiesn nicht halten – greift Besucherin unters Dirndl
Am 28. September gegen 18.20 Uhr konnten Taschendiebfahnder einen 37-jährigen Iraker dabei beobachten, wie er in einem Festzelt einer 28-jährigen Amerikanerin unter den Rock ihres Dirndls fasste. Der Mann wurde von den Polizeibeamten festgenommen und zur Wiesn-Wache gebracht. Gegen ihn wird wegen eines sexuellen Übergriffs und einer sexuellen Nötigung ermittelt. Quelle: Wiesn-Report vom 29.09.2017 des Polizeipräsidiums München

Heilbronn (Baden-Württemberg): Brutaler Räuber konnte jetzt mittels DNA-Abgleich dingfest gemacht werden
Wie bereits Anfang Juli berichtet, drangen maskierte Täter in ein Wohnhaus in Mosbach ein. Als die Eindringlinge auf den 71-jährigen Bewohner trafen, wurde das Opfer niedergeschlagen und auf einem Stuhl gefesselt. Anschließend durchsuchten die Täter das Haus, wurden aber von der eintreffenden Tochter des Opfers gestört. Diese lief beim Erkennen der Täter sofort zu Nachbarn, um Hilfe zu holen. Die zum Abtransport bereitgelegte Beute mussten die Flüchtenden am Tatort zurücklassen. Gesicherte DNA-Spuren führten nun zu einem ersten Ermittlungserfolg. Einer der Tatverdächtigen, ein rumänischer Staatsangehöriger, sitzt bereits in Haft, ein anderer wird mittels Haftbefehl europaweit gesucht. Drei andere DNA-Treffer konnten noch keiner Person zugeordnet werden. Quelle: Presseaussendung des Polizeipräsidium Heilbronn vom 29. September

Mettmann (NRW): Südländische „Jugendliche“ überfallen und berauben zwei Kinder
Am 28. September gegen 20:50 Uhr warteten zwei 13-jährige Jungen an einer Haltestelle auf den Bus. Nach Angaben der beiden Schüler kamen drei männliche Jugendliche auf die beiden zu und fragten nach Geld. Die Unbekannten rissen den beiden ihre Getränkeflaschen aus der Hand und durchsuchten sie nach Wertgegenständen. Danach schütteten sie einen Teil des Flascheninhalts über einem der Jungen aus, schubsten ihn und traten ihn ins Gesäß. Der 13-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen. Mit ihrer Beute entfernte sich das Trio anschließend in Richtung einer Unterführung. Quelle mit Täterbeschreibung: Polizei Mettmann

 

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