Auch in den Kursen des AMS sitzen immer weniger Österreicher, aber immer mehr Ausländer.

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September 2017: Ausländerarbeitslosigkeit steigt weiter an, jene der Österreicher sinkt

Die Jubelmeldungen von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) über eine angeblich erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik sind schlichtweg unwahr. Die Ausländerarbeitslosigkeit in Österreich befindet sich nämlich auch Ende September 2017 auf Rekordniveau, dies zeigt das Zahlenmaterial des AMS.

Mit insgesamt 118.460 Personen stellen die Ausländer ohne Job im September 2017 knapp ein Drittel der Arbeitslosen, exakt 31,6 Prozent. Während die Arbeitslosigkeit bei den Inländern im Vergleich mit dem Vorjahr um 17.946 Personen zurückgegangen ist, nahm sie bei den Ausländern um weitere 942 zu.

Bei Schulungen dominieren Ausländer mit 42 Prozent 

In den ebenfalls gestiegenen AMS-Schulungen nahm auch im abgelaufenen Monat die Anzahl der Ausländer ohne Beschäftigung deutlich zu. Von den insgesamt 72.092 Kursteilnehmern sind bereits 30.264 Personen ohne österreichische Staatsangehörigkeit, sie stellen damit einen Anteil von 42,0 Prozent. Während die Zahl der Ausländer hier um 5.286 oder 21,2 Prozent gegenüber September 2016 zugenommen hat, nahm sie bei den Inländern um 1.894 Personen oder 4,3 Prozent ab.

AMS finanziert für Ausländer Sozialversicherung

Der weitere Anstieg bei der Ausländerarbeitslosigkeit schlägt sich auch in den Sozialversicherungs-Beitragszahlungen durch das AMS nieder. In den letzten Jahren sind die Beiträge für EU-Bürger, Drittstaatsangehörige und Asylanten deutlich angestiegen. Allein 2016 mussten unter diesem Titel 470 Millionen Euro überwiesen werden. Nun kommen mit jedem arbeitslosen Ausländer neue Beiträge auf Kosten der österreichischen Steuerzahler dazu. 

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