Angela Merkel und Co umringt von dutzenden Securitys in einer Hochsicherheitszone. So lässt sich der Tag der Deutschen Einheit entspannt feiern.

Foto: Bild: Bundesregierung/Zahn
Tag der Deutschen Einheit: Merkel feiert sich, während in DDR-Manier Bürger ausgeschlossen wurden

Die Regierungsfeier zum Tag der Deutschen Einheit glich dieses Jahr einer kommunistischen DDR-Inszenierung. Nach dem Fiasko vergangenes Jahr in Dresden, als Merkel und Co ausgebuht und mit Gegenprotesten konfrontiert waren, ging man heuer auf Nummer sicher. Kritik und Protest wurden umfassend unterbunden.

Keine regierungskritischen Banner, keine Bürger

So wurde von der Stadt Mainz – dem diesjährigen Austragungsort – gefordert, dass in der Nähe des Gottesdienstes und des Festaktes in der Rheingoldhalle keine Anrainer auf ihre Balkone gehen sollten. Auch Banner und Plakate waren verboten. Zudem wurde eine umfassende Sicherheitszone für die Politiker rund um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Präsident Frank-Walter Steinmeier eingerichtet. 

Somit konnten die Regierenden in DDR-Manier ihre Staatspropaganda inszenieren, Selfies schießen und lächelnd, unbeschwert umherstolzieren. Mainstream-Medien wie die Deutsche Welle berichteten wohlwollend: “Wut und Buhrufe 2016 in Dresden, Selfies mit Merkel und Steinmeier diesmal in Mainz.” 

Tausende Polizisten und Hochsicherheitszone schützten Merkel und Co

Um jegliche Möglichkeit des Protestes und der Gegendemonstration gegen Merkel und Co zu unterbinden, wurde rund um den Festort eine riesige Sicherheitszone eingerichtet. In einer abgeriegelten Sperrzone wurde der Gottesdienst abgehalten. Kein Bürger hatte Zutritt. Selbst akkreditierte Journalisten mussten eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung über sich ergehen lassen, um in die Zone zu gelangen, und konnten sich in dieser folglich nicht frei bewegen. 

Insgesamt war ein Polizeiaufgebot von 7.400 Polizisten im Einsatz. Auch Betonpoller gegen Terrorattacken mit Fahrzeugen wurden aufgestellt sowie die Videoüberwachung ausgeweitet. Dass angesichts dieser restriktiven Maßnahmen Proteste ausblieben, ist nicht weiter verwunderlich.

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