Mit einem transsexuellen Kommandeur sorgt die Bundeswehr dieser Tage für neue Schlagzeilen.

Foto: Bild: Gertrud Zach, U.S. Army / wikimedia.org (PD US Army)
Bundeswehr stolz auf Transgender-Kommandeur

Neben Umstandsmode, schwangerengerechten Panzern und modischer Feldkleidung für Frauen sorgt jetzt auch ein Transgender-Kommandeur in der deutschen Bundeswehr für Schlagzeilen. Mit dem schillernden Namen „Anastasia Biefang“ machte der ursprüngliche Mann Karriere beim Heer und ließ sich nach 23 Jahren schließlich umoperieren.

Früherer Mann als Dame in Uniform

Nun erzählt er/sie den Medien lang und breit die schmerzhafte Geschichte der Operationen, der Hormontherapie und wie schön es sei, vom Arbeitgeber in gute Positionen und damit das Licht der Öffentlichkeit befördert zu werden: „Ich werde von der Bundeswehr nicht versteckt, in meiner neuen Position ginge das ja auch gar nicht“, so Biefang.

Der als Mann geborene Soldat startete seine Karriere bei der Bundeswehr vor 23 Jahren und bildete sich bis zu den höchsten Ämtern weiter. Dann wurde es Zeit für die Scheidung von der Ehefrau und ein neues Leben als Dame in Tarnfleck.

Bürgermeisterin freut sich auf Zusammenarbeit

Die 1,87 Meter große Kommandeurin ist nun nämlich für die Kommunikation innerhalb der Bundeswehr zuständig und darüber freut sich auch die Bürgermeisterin ihres Arbeitsstandortes Storkow nahe Berlin. Cornelia Schulze-Ludwig (SPD) erwarte, dass die Zusammenarbeit so super weiter geht und auch die neue Kommandeurin uns Zivilisten als Partner sieht“, sagt sie gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung.

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