Werner Kogler: Der jahrelange engste Mitstreiter von Eva Glawischnig gilt nicht als Erneuerer.

Bild: Manfred Werner - Tsui / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Grüne: Ist Werner Kogler wirklich Signal für Erneuerung?

Nach dem Blitzabgang von Ingrid Felipe und Ulrike Lunacek nach dem Rausschmiss der Grünen aus dem Nationalrat, muss der grüne Altpolitiker Werner Kogler das Steuer übernehmen. Ober er ein wirkliches Erneuerungssignal ist, das bezweifeln politische Experten. Der 56-jährige Kogler, seit mehr als 35 Jahren Mitstreiter des grünen Politikprojekts, soll jetzt den Masseverwalter der auf Bundesebene rumpflosen Partei spielen.

Kogler muss nun Parlamentsklub liquidieren

Nach dem Totalverlust aller Nationalratsmandate ist es Koglers erste Aufgabe, die Bundesparteiorganisation und den Parlamentsklub organisatorisch und personell zu liquidieren.

Erfahrungen dazu bringt er aus dem Hypo-Untersuchungsausschuss mit, wo er die Abwicklung der Kärntner Bank als Finanz- und Budgetsprecher seiner Partei jahrelang begleitet hatte.

Als Vize von Glawischnig am Niedergang mitschuldig

Als langjähriger Vizeobmann von Ex-Grünen-Chefin Eva Glawischnig, ist Kogler aber nicht unerheblich am Niedergang seiner Partei mitschuldig. Obwohl der Steirer Kogler in Finanz- und Budgetthemen als sehr umtriebig galt und gilt, ließ er es über Jahre zu, dass die Grünen zu einer abgehobenen Bobo-Sekte verkommen sind, die sich als Teil des Systems verstehen und alle ehernen Grundsätze aus der Aufbruchszeit vor knapp vier Jahrzehnten tatsächlich ad acta gelegt haben. 

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