Ex-Songcontest-Siegerin Conchita Wurst soll den Wiener Einzelhandel bewerben.

Bild: Albin Olsson/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Wiener Handel: Conchita Wurst wirbt auf Kosten der Wirtschaftskammer-Zwangsmitglieder

Viele Jahre haben Wirtschaftskammer und ÖVP-Wirtschaftsbund mit den von ihnen mitgetragenen Gesetzen auf Bundes- und Landesebene die Rahmenbedingungen für den heimischen Handel, vor allem im Bereich der kleinen und mittleren Betriebe, verschärft. Jetzt scheint man aus Kammersicht die Patentlösung gefunden zu haben.

Ex-Songcontest-Siegerin Conchita-Wurst soll als Testimonial für den lokalen Einkauf werben. Das Motto der aus Zwangsmitgliedsbeiträgen gesponserten Kampagne: „Wo ich einkaufe, ist mir nicht Wurst“. Verantwortlich dafür sind zwei Wirtschaftsbündler: der Wiener Kammerpräsident Walter Ruck und sein Handelssparten-Obmann Rainer Trefelik.

Conchita: „Dinge anprobieren, angreifen, daran riechen“

Testimonial Conchita, die sich in bekannter Bescheidenheit gleich selbst „Meryl-Streep-Qualitäten“ attestiert, sieht sich naturgemäß geradezu prädestiniert, um diese Kampagne für den Wiener Handel anzuführen. Besondere Qualität: Sie habe eine besondere Shopping-Leidenschaft und würde Dinge „gerne anprobieren, angreifen und daran riechen“. Dass Kaufleute vor allem Kunden brauchen, die die Dinge dann auch kaufen, kommt dabei nicht vor.

 

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