Nur 6,75 Prozent der Asylwerber in Südtirol erklären sich zu gemeinnütziger Arbeit bereit.

Foto: Bild: Tjebbe van Tijen / flickr (CC BY 2.0)
Asylwerber beteiligen sich kaum an Freiwilligenarbeit

Freiwilligenarbeit kommt bei den in Südtirol untergebrachten Asylwerbern mehrheitlich nicht gut an. Dies ergab eine Anfragebeantwortung an die Landtagsfraktion der Südtiroler Freiheitlichen. 2014 verordnete das Innenministerium in Rom, dass Asylwerber die Bereitschaft zur Übernahme einer gemeinnützigen Tätigkeit freiwillig bekunden müssten. Dies hätte bei öffentlichen Körperschaften, bevorzugt bei Gemeinden, zu erfolgen.

Jetzt stellt sich heraus, dass diese, auch propagandistisch durch die Vertreter der „Willkommenskultur“ immer wieder angepriesene Integrationsmaßnahme völlig gescheitert ist. Weit weniger als zehn Prozent der Asylwerber beteiligten sich in den letzten Jahren an der Freiwilligenarbeit in Südtirol.

Freiwilligenarbeit für Asylwerber ist eine Totgeburt

Die Freiwilligenarbeit für Asylwerber in den Jahren 2016 und 2017 war jedenfalls eine Totgeburt, wie die Zahlen zeigen:

Mit Stichtag 31. März 2016 waren 870 Personen in den Flüchtlingsunterkünften in Südtirol untergebracht. Von diesen 870 Personen haben sich im Zeitraum März/April 2016 maximal 50 Personen, also nur 5,75 Prozent, zu einer Freiwilligenarbeit verpflichtet.

Am 31. August 2017 waren 1700 Personen in den Einrichtungen für Asylbewerber untergebracht. Insgesamt waren 110 Personen freiwillig und unentgeltlich tätig. Dies entspricht einem Anteil von gerade einmal 6,47 Prozent.

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