Klartext von Peter Cornelius: Austropop-Ikone spricht von "Umvolkung"

Austropop-Legende Peter Cornelius gab der Kronen Zeitung ein bemerkenswert mutiges Interview. Foto: Wolfgang H. Wögerer, Wien / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Austropop-Legende Peter Cornelius gab der Kronen Zeitung ein bemerkenswert mutiges Interview.
Foto: Wolfgang H. Wögerer, Wien / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
22. Oktober 2017 - 10:16

„Na bumm!“, ist man versucht auf gut österreichisch zu sagen, wenn man sich das Krone-Interview mit der Austropop-Ikone Peter Cornelius durchgelesen hat. So viel kantenscharfen Klartext hätte man sich wohl als letztes von einem Vertreter der gut etablierten, einheimischen Musikszene erwartet – das gesamte Interview kann hier nachgelesen werden.

„Politische Korrektheit gehört abgeschafft“

Denn während sich andere Größen aus dem Show- und Musikgeschäft immer wieder durch peinliches, politisch korrektes Geheuchel hervortun, stößt Cornelius in ein gänzlich anderes Horn. Zitat:

Political Correctness ist nur ein Mittel, um so bequem wie möglich lügen zu können, indem man die Dinge nicht beim Namen nennt.

Mit dieser starken Aussage bringt der Barde ein Gefühl auf den Punkt, das sich seit langem in weiten Teilen der Bevölkerung breit gemacht hat. Folgerichtig fordert er dann auch die Abschaffung dieses realitätsverzerrenden Orwell‘schen Neusprechs.

Kräftiges Austeilen

Auch zum EU-Kommissionspräsidenten und obersten Bussibär Jean-Claude Juncker bezieht Cornelius klar Stellung und bezeichnet ihn als „Alkoholiker, der Chef einer Kommission spielt“. Weiters bemängelt der Sänger und Gitarrist, dass Juncker von niemandem wirklich gewählt wurde, aber trotzdem den Österreichern vorschreiben wolle, wie sie zu leben hätten. Nun, wenn es nur die Österreicher wären – Juncker, von dem tatsächlich etliche Videos im Netz zu finden sind, auf denen er eindeutig einen ziemlich „illuminierten“ Eindruck macht, bestimmt nämlich letztlich sogar über das Schicksal von ca. 500 Millionen Menschen.

Umvolkung und Merkel

Cornelius scheut auch nicht davor zurück, das Wort „Umvolkung“ in den Mund zu nehmen, das ja spätestens seit Erscheinen von Akif Pirinccis gleichnamigem Buch zu den „No-Go-Wörtern“ des politisch korrekten Mainstreams gehört. Zu Merkel meint er, dass diese „die Deutschen ins Koma regiert“ habe und befürchtet ein „schlimmes Erwachen“, womit er mit dem Großteil alternativer Kommentatoren des Zeitgeschehens konform geht.

Die wahren Rebellen

Kritiker werfen Peter Cornelius bereits vor, mit diesen „scharfen“ Worten lediglich die Werbetrommel für sein neues Album „Unverwüstlich“ rühren zu wollen. Das erscheint zu kurz gegriffen, denn das 66-jährige Urgestein könnte es in Sachen PR sicherlich wesentlich leichter haben, wenn er, wie so viele seiner Kollegen (aktuell etwa Schauspielerin Adele Neuhauser), mit dem Zeitgeist mithecheln oder zumindest „einfach die Papp‘n halten“ würde. Doch der wahre Rebell zeichnet sich eben dadurch aus, dass er auch dann zu seiner Meinung steht, wenn diese den Indoktrinierungs-Narrativen des politisch-medialen Komplexes zuwider laufen.

Es besteht jedenfalls die Hoffung, dass Cornelius‘ Mut auf den einen oder anderen seiner Kollegen im Musik- und Showgeschäft inspirierend wirkt – jeder „Promi“, der sich entsprechend äußert, hilft nämlich entschieden mit, die durch Regierungspropaganda errichteten Mauern in den Köpfen weiter einzureißen.

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