Afghanischer Asylaktivist in Schweden wegen sexueller Übergriffe verurteilt – Linke überhäufen ihn mit Komplimenten

Der Täter: Der ausreisepflichtige afghanische Asyl-Aktivist Arif Moradi Foto: Bisdschirmfoto Youtube
Der Täter: Der ausreisepflichtige afghanische Asyl-Aktivist Arif Moradi
Foto: Bisdschirmfoto Youtube

Der illegal eingewanderte, angeblich minderjährige Afghane Arif Moradi war einer der bekanntesten Aktivisten Schwedens gegen Abschiebungen. Er organisierte Demonstrationen, reiste durch das Land und avancierte zum Medienliebling, der in zahlreichen Einheitsmedien den verfolgten Flüchtling gab, zum Beispiel hier im staatlichen Rundfunk.

In einem anderen Beitrag präsentierte er sich zudem als Feminist und fabulierte über ungleiche Löhne und das „patriarchalische System“ in Schweden. In Wahrheit war Moradis Asylantrag schon 2016 abgelehnt worden. Da er keinen Pass besitzt, konnte er jedoch nicht abgeschoben werden.

Minderjährigkeit vermutlich vorgetäuscht

Bei einem medizinischen Alterstest kam heraus, dass Moradi wahrscheinlich nicht einmal minderjährig war. Aus diesem Anlass durfte er im staatlichen Radio elf Minuten lang sein Leid über den unzuverlässigen Alterstest und die schlimmen Bedingungen in seiner Flüchtlingsunterkunft klagen. Der Vorzeigeflüchtling traf sogar mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven zusammen.

Moradis steile Karriere als Flüchtlingsdarsteller fand jedoch im Oktober 2017 ein jähes Ende, als er wegen sexueller Belästigung eines 14-jährigen Mädchens verurteilt wurde.

Asyl-Betrüger nutzte Konfirmationslager für sexuelle Übergriffe auf 14-Jährige

Die Übergriffe geschahen auf einem Konfirmationslager der Schwedischen Kirche im November 2016. Der damals 19-jährige Moradi nahm an diesem Lager als Jugendleiter teil. Er sei interessiert am christlichen Glauben, wie ein Kirchenvertreter über ihn sagte.

Auf diesem Lager massierte er einer 14-Jährigen zunächst den Rücken, fasste ihr dann aber gegen ihren Willen unter die Kleidung an die Brüste. In der folgenden Nacht wurde der Afghane erneut übergriffig. Er setzte sich auf das liegende Mädchen und versuchte, es auszuziehen, was ihm teilweise gelang.

Zum Glück konnte sich das Mädchen befreien, bevor Schlimmeres geschah, und auf die Toilette flüchten. Dort schloss es sich ein und rief mit dem Handy eine Freundin zu Hilfe.

Kirchenpersonal fällt dem Mädchen in den Rücken

Das Opfer wandte sich sofort an das Personal, dieses tat jedoch nichts für das Mädchen. Im Gegenteil, die Aussagen der 14-Jährigen wurden von Beginn an in Zweifel gezogen und das Geschehen verharmlost. Es wurde keine Anzeige erstattet, nicht einmal die Eltern des Mädchens wurden verständigt. Der Täter durfte sogar weiterhin als Jugendleiter am Lager teilnehmen, als wäre nichts gewesen.

Das Mädchen schaffte es erst 14 Täge später, als es erneut in das Lager geschickt werden sollte, sich seiner Mutter anzuvertrauen. Diese erstattete daraufhin Anzeige. Moradi wurde schließlich im Oktober 2017 zu einer bedingten Geldstrafe von 7.000 Kronen (circa 725 Euro) verurteilt.

Täter stellt sich selbst als Opfer einer Kampagne gegen ihn

Moradi selbst hat keinerlei Schuldbewusstsein, sondern sieht sich selbst als Opfer. Er schrieb in einer Stellungnahme auf Facebook, er sei erschrocken und traurig über das Urteil und betrachte sich als völlig unschuldig. Die Anklage sei in Wahrheit der Versuch, ihn mit Schmutz zu bewerfen. Er habe den größten Respekt vor Frauen und schäme sich nicht, sich als Feminist zu bezeichnen.

Die Zeitung Expressen hat direkt mit dem Täter gesprochen. Dort gibt er an, er habe das Mädchen nur umarmt und es sei die Mutter des Mädchens, die ihm Böses wolle. Er warf ihr vor, ihn angezeigt zu haben, obwohl sie wisse, dass er einen Ausweisungsbeschluss habe. In demselben Artikel kommt auch die Mutter zu Wort, die sich tatsächlich genötigt sieht, sich für die Anzeige zu rechtfertigen und den Täter für seinen Aktivismus zu loben.

Linke Aktivisten solidarisieren sich mit dem Täter: „Du bist ein Feminist der besten Sorte"

Zu seiner Stellungnahme hat Moradi zahlreiche überschwänglich positive Kommentare erhalten. Die Kommentare sind nicht mehr öffentlich einsehbar, da Moradis Profil inzwischen deaktiviert wurde. Der Journalist Joakim Lamotte hat die Kommentare jedoch rechtzeitig kopiert und auf seinem Profil anonymisiert veröffentlicht.

Lamotte konnte zudem feststellen, dass es sich bei 22 der unterstützenden Kommentatoren um Aktivisten der einwanderungsfreundlichen Organisation „Jag är här“ (Ich bin hier) handelt. Davon waren 21 Frauen. Die Gruppe gibt vor, den „Humanismus“ zu vertreten und „Rassismus“ und „Hass im Netz“ bekämpfen zu wollen.

Einige dieser Kommentare haben wir hier übersetzt. Sämtliche stammen von weiblichen Aktivisten von „Jag är här“. Die Kommentare richten sich wohlgemerkt nicht an das Opfer, sondern an den Täter.

1. Kommentar:

Ich hoffe, du kannst bald wieder nach vorne schauen und Hoffnung für die Zukunft schöpfen. Und ja, du bist ein richtiger Feminist. Die beste Sorte!

2. Kommentar:

Ich habe dich nie getroffen, aber mein Herz weiß, dass du unschuldig bist. Pass auf dich auf. Es sind die stärksten, mutigsten und besten Menschen, die den schlimmsten Angriffen ausgesetzt sind.

3. Kommentar:

Ich bin so traurig und wütend wegen dem, das du erleben musstest. Aber ich hoffe, du weißt, dass wir viele sind, die dir glauben und wissen, dass du unschuldig bist. Ich bin überzeugt, dass ein Motiv hinter den Vorwürfen steht.

4. Kommentar:

Du machst so viel durch. Mach eine Pause und sammle deine Kräfte!

5. Kommentar:

Pass auf dich auf! Du bist so wichtig für die Menschlichkeit!

Joakim Lamotte macht Druck – Kirche entschuldigt sich

Der Journalist Joakim Lamotte, der seit einenhalb Jahren gegen sexuelle Gewalt in Schweden kämpft, warf auf seinem Facebook-Profil die Frage auf, warum dieselben schwedischen Medien, die Arif Moradi damals als Vorzeigeflüchtling präsentiert hatten, nun kein Wort über seine Verurteilung verlieren.

Lamotte rief außerdem bei der Schwedischen Kirche an und wollte wissen, warum man die Eltern des Mädchens nicht kontaktiert hatte und ob es bei der Kirche normal sei, dass erwachsene Männer im selben Raum wie minderjährige Mädchen schliefen. Der Kirchenvertreter ging überhaupt nicht auf das Thema ein und legte schließlich einfach auf.

Einige Tage nach dem Anruf erschien allerdings eine Stellungnahme der Kirche. Sie gesteht ihr Versagen ein, kündigt Änderungen im Sinne von Lamottes Kritik an und bittet das Mädchen und dessen Angehörige um Vergebung.

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