Ein 12-jähriger Junge wurde mehrere Male von einem 41-jährigen Iraker sexuell missbraucht und vergewaltigt. Das milde Urteil von weniger als vier Jahren ist nicht rechtskräftig. (Symbolfoto)

Foto: Bild: U.S. Department of Defence / Wikimedia (PD)
#Einzelfall: Irakischer Asylbewerber wegen Kindesmissbrauchs in Asylunterkunft verurteilt

Wegen Kindesmissbrauchs soll ein 41-jähriger Mann drei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, berichtet die Berliner Zeitung. Der Iraker soll zudem 9.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. In mindestens drei Fällen habe er sich an einem zwölf Jahre alten Jungen in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Charlottenburg vergangen, begründete das Landgericht am 20. Oktober.

Erst freiwillig, dann aus Angst mitgegangen

Der Angeklagte wurde des schweren sexuellen Missbrauchs sowie der Vergewaltigung schuldig gesprochen. Zu den Übergriffen auf das Kind, welches mit seiner Mutter ebenfalls in der Unterkunft wohnt, sei es im Einzelzimmer des 41-Jährigen in der Zeit von März 2016 bis April 2017 gekommen, hieß es weiter im Urteil. „Bei der ersten Tat ist der Junge mitgegangen, weil er nichts Böses ahnte und aus Respekt vor dem Angeklagten“, sagte die Vorsitzende Richterin. Später sei er „aus Angst folgsam mitgegangen, obwohl er wusste, was ihm blühte“.

Verurteilter spricht von einer „Verwechslung“

Wie die Zeitung weiter berichtet, habe der Täter zu Prozessbeginn vor knapp sechs Wochen die Vorwürfe zurückgewiesen. An den Angaben des Jungen sei „nichts wahr“, erklärte der Iraker. Er habe den anfangs elfjährigen Jungen gemocht, er habe ihn an seine drei Kinder erinnert, die er so vermisse. Möglicherweise liege eine Verwechslung vor. Das Gericht schenkte jedoch seinen Ausführungen keinen Glauben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Hier die Einzelfälle vom Oktober 2017.

Hier weitere Einzelfälle vom 21. Oktober:

Oberhausen (NRW): Südländer attackieren und verletzen Passanten mit Messer
Am 19. Oktober zwischen 21 und 22 Uhr wurde ein 42-Jähriger durch zwei unbekannte Männer mit einem Messer verletzt. Der Mann war zu Fuß auf der Bottroper Straße unterwegs. Gegenüber vom Bahnhof Osterfeld wurde er von zwei südländisch aussehenden Männern attackiert und mit einem Messer verletzt. Die Täter flüchteten mit einem Pkw vom Tatort. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus versorgt. Die Polizei Oberhausen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen 

Wiesbaden (Hessen):  Frau von Schutzsuchenden bedrängt und geküsst
In der Nacht auf den 18. Oktober bedrängte ein unbekannter Mann eine 22-jährige Wiesbadenerin. Die junge Frau befand sich um 0:30 Uhr in der Rheinstraße, als sich der Fremde plötzlich näherte. Dieser sprach sie an, die Frau reagierte jedoch nicht und gab ihm freundlich zu verstehen, dass sie die Kontaktaufnahme nicht wünsche. Der Mann legte jedoch trotzdem den Arm um sie und ließ nicht von ihr locker. In der Rheinstraße klingelte die Frau an einem Haus, woraufhin der Unbekannte versuchte, sie zu küssen. Obwohl die Frau dies verhindern wollte, sei es dann, gegen ihren Willen, zu einem Kuss gekommen. Als der Frau  die Tür geöffnet wurde, entfernte sich der Täter. Dieser ist circa 30 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Nach Angaben des Opfers, habe es sich um einen „syrischen oder afghanischen Staatsangehörigen“ gehandelt. Quelle: Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden

Mainz (Rheinland-Pfalz): Syrer (kein Student!) dringt in Hörsaal ein und beschimpft Deutschland
Am 19. Oktober meldete eine Studentin der Universität Mainz einen verdächtigen Mann in einem Vorlesungssaal, der gegen Deutschland wettern würde. Der Mann war offensichtlich kein Student, sprach sehr schlecht Deutsch und habe auf Deutschland geschimpft, beispielsweise wäre Deutschland „schlecht“, zu viele Regeln... Die Dozentin hatte den Mann schließlich des Raumes verwiesen. Der 25-jährige Störer konnte von der Polizei am Ausgang zur Saarstraße angetroffen werden. Der Syrer verstand die Beamten gut, beschwerte sich aber über die Regeln und darüber, dass er nicht studieren dürfe. Die übrigen Äußerungen waren zum Teil widersprüchlich. Er erhielt nach Abschluss der Maßnahmen einen Platzverweis, dem er nachkam. Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Hofheim (Hessen): Ausländer überfallen 53-Jährigen mit Messer
Am 19. Oktober ereignete sich in der Danziger Allee in Hochheim eine räuberische Erpressung. Ein 53-jähriger Hochheimer war auf unterwegs, als ihm zwei maskierte Personen entgegenkamen, von denen einer seine Uhr und Geld forderte. Dabei sollen die Täter jeweils ein Messer in der Hand gehalten haben, weshalb er der Forderung nachkam und seine Wertgegenstände übergab. Anschließend flüchteten die Unbekannten. Der Opfer gab an, dass die zwei Räuber vollständig schwarz gekleidet gewesen sein sollen und Handschuhe und Sturmmasken trugen. Einer soll ca. 1,85 Meter groß gewesen sein und deutsch mit unbekanntem ausländischen Akzent gesprochen haben. Quelle: Polizeidirektion Main Taunus 

 

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