Lupenreine "Fake News": Kurier erfindet Unzensuriert-Boykottaufruf gegen Bipa

Die Hatz gegen unzensuriert.at geht weiter: Der Kurier verbreitet Unwahrheiten und behauptet, unzensuriert rufe zum Bipa-Boykott auf. Foto: Screenshot kurier.at
Die Hatz gegen unzensuriert.at geht weiter: Der Kurier verbreitet Unwahrheiten und behauptet, unzensuriert rufe zum Bipa-Boykott auf.
Foto: Screenshot kurier.at
23. Oktober 2017 - 9:21

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Nach der höchst umstrittenen Bipa-Werbung mit einer Moslem-Frau im Kopftuch sowie neuerlicher Aufregung um Halal-Fleisch bei Merkur (mit Tierschutz-Pickerl!) gehen derzeit die Wogen im Netz hoch. Etablierte Medien wie der Kurier nutzen die aufgebrachte Stimmung in der Bevölkerung – relativ erfolglos –, um alternativen Medien wie unzensuriert.at die Schuld daran zu geben. Dass sich immer mehr Österreicher über eine gar nicht so schleichende Islamisierung ärgern, ist ihnen zufolge also nicht das Ergebnis einer versagenden Einwanderungspolitik, sondern die Schuld von deren Kritikern.

Kurier ortet "rechtsnationale Plattform" als Übeltäter

Mit lupenreinen "Fake News" behauptet der Kurier etwa, die "rechtsnationale Plattform" unzensuriert (uns sind derzeit zwar keine linksnationalen Bewegungen in Österreich bekannt, wir wollen dem Kurier aber die Freude an seinen Spielchen mit Adjektiven lassen) fordere einen Boykott der Drogeriekette Bipa. Wir würden dazu aufrufen, nicht mehr dort einzukaufen, und seien daher verantwortlich für einen sogenannten „Shitstorm“ gegen die Rewe-Gruppe.

Leser brauchen keinen Boykott-Aufruf, um zu reagieren

Letzterer entsteht, wenn sich viele Bürger über eine Tatsache ärgern -  unzensuriert hat diese lediglich aufgezeigt. Die Behauptung, wir würden zum "Boykott" aufrufen, ist schlichtweg falsch bzw. erlogen. Mit keinem Wort wurde in unseren Artikeln zum Thema dazu aufgefordert, dort nicht mehr einzukaufen. Wir betreiben lediglich Berichterstattung, wo es etablierte Medien wie der Kurier nicht mehr tun. Die Leser sind mündig genug, ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Austeilen, aber nicht einstecken können

Während sich die verantwortliche Werbeagentur noch vor wenigen Tagen über die Redaktion und die Leser von unzensuriert lustig gemacht hat, dürfte ihnen indes das Lachen mittlerweile vergangen sein. Den niveaulosen Angriff, dass unzensuriert die Startseite aller „Gehirnamputierten“ sei, quittierten die Leser mit einer enorm schlechten Bewertung des Unternehmens auf dessen Facebook-Seite.

Während diese noch vor wenigen Tagen auf 5,0 Punkten war, rutsche sie auf derzeit nur noch 2,0 Sterne ab. Dies veranlasste die Agentur aber keineswegs zur Selbstreflexion, sondern lediglich dazu, die Bewertungsfunktion zu deaktivieren.

Rewe-Gruppe lernt nicht dazu

Die aktuelle Aufregung rund um Merkur, Bipa und Billa ist allerdings längst nicht die erste und einzige dieser Art. Die Rewe-Gruppe hat bereits seit Einsetzen der Masseneinwanderung im Herbst 2015 ihre gesamte Marketing-Philosophie in Richtung der "Neubürger" ausgerichtet.

Just in jenem Jahr strich der Konzern nämlich die zentrale, übergeordnete Weihnachtsfeier zu gunsten "der sozialen Verantwortung" und übergab dafür eine Großspende an die Caritas-Flüchtlingshilfe. Die Mitarbeiter mussten ihre Feier durch die Betriebsratsumlage schließlich selber zahlen.

 

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