Bei der Debatte um sexuelle Belästigungen werden die vielen Übergriffe illegal eingewanderter junger Männer komplett ausgeklammert.

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#MeToo-Kampagne als Ablenkungsmanöver von der importierten archaischen Frauenverachtung

Warum bestehen eigentlich immer mehr Feministinnen darauf, dass Frauen Opfer sind? Das verstehe ich nicht.

Mit diesem Facebook-Posting zur derzeit laufenden „#MeToo“-Kampagne, in der sich unzählige Frauen weltweit zu sexuellen Belästigungen äußern, tanzte die (unter anderem) aus der Fernsehserie „Vorstadtweiber“ bekannte Schauspielerin Nina Proll (43) ganz aus der Reihe dieser heuchlerischen Sexismus-Debatte.

Traumatsiche Erlebnisse als junge Künstlerin

Die künstliche „Ich auch“-Aufregung, ausgelöst durch Ausschweifungen des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein, der offenbar gerne Filmrollen gegen sexuelle „Gefälligkeiten“ vergab und anscheinend auch vor Vergewaltigungen nicht zurückschreckte, was ohne Frage widerwärtig ist, schwappte auch auf Österreich über. Plötzlich erzählte auch die heutige Managerin Marika Lichter von ihren traumatischen Erlebnissen als junge Künstlerin, wie die Tageszeitung Österreich berichtete.

„Am besten, wir verbieten Männer“

Nina Proll aber, attraktiv und erfolgreich, setzte den Hashtag „NotMe“ und macht den ironischen Vorschlag:

Lasst uns Sex verbieten, dann sind wir alle Probleme los. (…) Am besten, wir verbieten Männer!“

In ihrem Post verriet sie außerdem, sie sei 20 Jahre im Schauspielgeschäft und noch nie von einem Mann sexuell belästigt worden. Aber das liege vermutlich daran, „dass ich sexuelle Annäherungsversuche von Seiten eines Mannes grundsätzlich erfreulich finde und einen solchen erst einmal als Kompliment und nicht als Belästigung verstehe“.

Botschafter: „Habe keine so junge und schöne Frau erwartet“

Was ist nun sexuelle Belästigung und was nicht? Jede Frau sieht das wahrscheinlich anders. Aber wenn man Sexismus so definiert wie die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, müssen Männer auf der Hut sein, dass sie ihren Namen nicht unverhofft in der #MeToo-Kampagne finden.

Die SPD-Politikerin machte öffentlich, dass ein Botschafter a.D. bei einer Veranstaltung, zu der Chebli zu spät erschien, die Situation mit einem Kompliment alter Schule glätten wollte, indem er bemerkte, er habe „keine so junge und schöne Frau“ erwartet.

„Noch nie einen solchen Fall von Sexismus erlebt“

In der allgemeinen „Ich auch“-Hysterie durfte diese banale Begebenheit nicht fehlen, wie die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit berichtet. Die SPD-Politikerin palästinensicher Abstammung zeigte sich schockiert, sie habe „noch nie“ einen solchen Fall von „Sexismus“ erlebt.

Männer müssen bei solchen Anprangerungen ziemlich verunsichert sein und werden es wohl bald nicht mehr wagen, einer Dame die Türe aufzuhalten. Bei Vorfällen wie diesen wird das Empörungstheater über sexuelle Belästigungen grotesk. Und man fragt sich, warum bei dieser Debatte Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen illegal eingewanderter junger Männer, denen tagtäglich willkürlich attackierte Frauen und Mädchen zum Opfer fallen, nicht mit gleicher Empörung entgegen getreten wird?

Ist der wahre Frauenfeind nicht bei jenen auszumachen, die die sich von keiner Hashtag-Kampagne von ihren archaischen und frauenverachtenden Praktiken wie Zwangsehen, Kopftuchzwang und Genitalverstümmelung abbringen lassen?

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