#Einzelfall: Luxus-Schlepperring versteckte Iranerinnen mit gefälschten Pässen in Nobelhotel | Unzensuriert.at

#Einzelfall: Luxus-Schlepperring versteckte Iranerinnen mit gefälschten Pässen in Nobelhotel

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde der gefälschte Pass einer Iranierin entdeckt - die Spur führte zu den Schleppern. Foto: Gryffindor / wikimedia.org (PD-self)
Am Flughafen Wien-Schwechat wurde der gefälschte Pass einer Iranierin entdeckt - die Spur führte zu den Schleppern.
Foto: Gryffindor / wikimedia.org (PD-self)
29. Oktober 2017 - 20:14

Für Luxus-Schleppungen, die "Kunden" bis zu 16.000 Euro kosteten, tat sich ein gebürtiger Iraner mit einem Griechen zusammen. Das Duo wollte Iranerinnen auf verschlungenen Wegen nach London schleusen. In Wien war auf dem Weg nach London Zwischenstation - die Damen weilten hier in Nobelsuiten eines teuren Hotels. Bei uns wurden sie jedoch ertappt. Grenzbeamte des Flughafens in Wien-Schwechat stoppten eine junge Iranerin, die mit gefälschtem griechischen Pass nach London weiterfliegen wollte. Die Airport-Kriminalisten konnten die Spur der 28-Jährigen bis in die Luxussuite des Wiener Hotels verfolgen. Dort warteten weitere drei Damen mit getürkten rumänischen Reisedokumenten in der Handtasche auf die weitere Schleusung - und auch die Schlepper schauten vorbei... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Oktober 2017.

Weitere Einzelfälle vom 29. Oktober:

Wien: Balkan-Heroin-Dealer wehrten sich heftig - Polizei musste Elektroschocker einsetzen
Bereits Ende September führten die Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) in zwei Wohnungen in Wien-Ottakring Hausdurchsuchungen durch. Insgesamt drei mutmaßliche Drogendealer aus Montenegro konnten dabei festgenommen werden. Während sich ein 42-Jähriger, der sich in einer Wohnung in der Hasnerstraße aufhielt, widerstandslos von der Polizei festnehmen ließ, setzten sich zwei weitere mutmaßliche Dealer (20, 27) in der Menzelgasse so heftig zur Wehr, dass die Polizei einen Elektroschocker einsetzen mussten. In den beiden Wohnungen wurden insgesamt rund 120 Gramm Heroin (Straßenverkaufswert circa 4000 Euro), knapp 10.000 Euro Bargeld und eine Pfeffergel-Pistole sichergestellt. Im Zuge der Ermittlungen konnten die Beamten bis jetzt elf weitere "Heroin-Abnehmer" anzeigen... mehr

Wien: Kroatischen Autoknacker in flagranti erwischt
Ein 36-jährige Kroate erregte in der Schloßgasse in Margareten die Aufmerksamkeit einer Zeugin, weil er seinen Gürtel um die Hand gebunden hatte und mit der Metallschnalle die Scheibe des Wagens einzuschlagen versuchte. Sie kontaktierte gegen 10.30 Uhr die Polizei. Bis die Beamten eingetroffen waren, versuchte dieser immer noch – erfolglos – die Scheibe des Autos einzuschlagen. Er wurde noch am Tatort festgenommen... mehr

St. Pölten: Sechs Jahre Haft für rumänischen Serieneinbrecher
Schmuck, Uhren, diverse Münzen und Bargeld im Wert von 114.000 Euro hatte ein rumänischer Staatsbürger bei insgesamt neun Einbrüchen in Häuser in Pressbaum, Maria Anzbach (Bezirk Stankt Pölten) und Wien mitgehen lassen. Geschnappt wurde der 36-Jährige nach einer spektakulären Verfolgungsjagd mit Polizisten heuer im Sommer in Purkersdorf. "Er ist ein Schwerkrimineller, seit 15 Jahren finanziert er sein Leben mit Vermögensdelikten", sagte der Staatsanwalt beim Prozess am Landesgericht Sankt Pölten. Der Richter verdonnerte den Profi-Einbrecher zu sechs Jahren gesiebter Luft... mehr

Bad Vöslau (NÖ): Streit um Prostituierten-Lohn - Cobra musste rumänische Tauf-Feier stürmen
Eine Feier anlässlich einer Taufe endete in Bad Vöslau am Sonntagvormittag unschön: Ein Großaufgebot der Exekutive mit Unterstützung der Cobra musste das Hotel stürmen. Auch Waffen waren im Spiel. Eine Frau hatte bei der Polizei Anzeige erstattet, dass bei einer Tauf-Feier (!) von rumänischen Staatsbürgern plötzlich um einen Prostituierten-Lohn von 600 Euro gestritten wurde. Dann zog ein Mann ein Messer. "Da wir davon ausgehen mussten, dass einige dubiose bzw. gefährliche Personen zugegen waren, zogen wir die Cobra hinzu", so ein Ermittler. Die Polizei stürmte und beendete schließlich die wilde Feier in der Johann-Strauß-Gasse in Bad Vöslau... mehr

Jennersdorf (Burgenland): "Hilfsbedürftige" Rumänen lockten Pfarrern mindestens 60.000 Euro heraus
"Kennen's mi eh Herr Pfarrer?" Die rumänische Staatsbrügerin sprach in perfektem Dialekt, stellte sich mit Namen und Wohn-Adresse vor und weinte bitterlich um Hilfe. Die Masche zog. In Deutschland und Österreich - Geistliche wurden über Jahre hinweg telefonisch zu Zahlungen überredet. Kripo-Beamte aus dem burgenländischen Jennersdorf konnten die Bande jetzt zerschlagen. Kopf der zehnköpfigen Bande soll der 35-jährige Adrian T. sein. Der Schaden beträgt alleine in Österreich rund 30.000 Euro, in Bayern und Baden Württemberg soll er ähnlich hoch sein... mehr

Salzburg: Diverse brutale Schlägereien unter Einwanderern
Am Salzachkai stießen die Beamten in der Nacht auf einen stark blutenden Syrer und seine Begleiter. Diese gaben an, sie seien von einer unbekannten Gruppe Jugendlicher attackiert worden. In einem Lokal in St. Johann-Alpendorf (Pongau) erlitt ein 21-Jähriger Schnittwunden, als ihm ein Whiskeyglas ins Gesicht geworfen wurde. Ebenfalls in St. Johann verletzten zwei Mitglieder der Ausländer-Jugendbande „La Mafia“ einen 17-Jährigen. Unter anderem schlugen sie ihm einen Zahn aus... mehr

Bezirk Völkermarkt (Kärnten): Rumänen schlugen Kärntner vor Disco spitalsreif
Zu einer Schlägerei zwischen insgesamt neun Personen ist es in der Nacht auf Sonntag im Kärtner Bezirk Völkermarkt gekommen. Vor einer Diskothek gingen im Zuge eines Streits fünf Rumänen auf vier Kärntner los. Die fünf Angreifer konnten etwas später in einem anderen Lokal ausgeforscht werden. Die vier Kärntner wurden verletzt, zwei mussten ins Krankenhaus gebracht werden... mehr

Innsbruck: Afghanen verpassten Landsmann bei Streit Lungenstich
Vier bis fünf Afghanen traktierten einen Landsmann mit Schlägen, dann zückte einer ein Messer und stach zu: Das Opfer wurde schwer an der Lunge verletzt. Bei der Auseinandersetzung gegen 1.56 Uhr hatten vier bis fünf andere Männer das Opfer mit Faustschlägen traktiert. Einer der Angreifer stach dem Afghanen vermutlich mit einem Messer in den Rücken, dabei wurde die Lunge verletzt. Die Täter flüchteten und konnten bis dato noch nicht ausgeforscht werden, das Opfer wurde in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Der Grund des Streits ist bisher nicht bekannt... mehr

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