New Yorks Stadtteil Manhattan wurde neuerlich Ziel eines Attentates, nur unweit vom 2001 zerstörten World Trade Center.

Bild: Clément Bardot / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
Anschlag in New York – Mindestens acht Tote, mehr als ein Dutzend Verletzte

Der Vorfall ereignete sich gegen 15:15 Uhr Ortszeit im Südwesten Manhattans in der Gegend Tribeca in der Nähe des ehemaligen World Trade Centers, das 2001 von Terroristen zerstört worden war. Die Attacke mit einem weißen Mietwagen habe bis jetzt mindestens acht Todesopfer gefordert. Der Täter überfuhr mehrere Fahrradfahrer, die auf einem Radweg unweit des Hudson River unterwegs waren, wie auch der ORF berichtet.

Täter rief „Allahu akbar“ und bekam Bauchschuss

Sechs der Opfer seien auf der Stelle gestorben, zwei weitere seien bei ihrer Ankunft im Spital für tot erklärt worden. Neben dem Auto als Tatwaffe führte der Attentäter zudem zwei Schusswaffenattrappen, einen Gasrevolver und ein Paintball-Gewehr bei sich und soll „Allahu Akbar“ gerufen haben. Die Polizei stoppte ihn mit einem Bauchschuss.

Für Medien ist „Fahrzeug“ der Täter

Erwartungsgemäß berichten auch die Mainstream-Medien über den Terrorakt in New York. In fast allen Berichten wird die Möglichkeit eines islamistischen Anschlages bewusst ausgeklammert. ZDF berichtet über einen „Vorfall mit Fahrzeug“, Die Welt über einen „LKW, der mehrere Personen überfährt“ oder die Süddeutsche Zeitung von einem „Kleinlaster, der Menschen überfuhr“.

Aktuelle Updates:

> Laut Berichten von „CBS“ und „CBS“ handelt es sich bei dem Täter um Sayfullo Saipov (29), aus Tampa (US-Bundesstaat Florida). Seit 2010 lebt der aus Usbekistan stammende  Mann dank einer Greencard in den USA.

> CNN berichtet, dass Ermittler  im oder neben demTatfahrzeug einen Zettel gefunden hätten, auf dem der Attentäter geschrieben haben soll, die Tat im Namen des ISIS durchgeführt zu haben.

> Laut argentinischem Außenministerium stammen fünf der acht Toten aus Argentinien. Bei den Opfern handelt es sich um Teilnehmer einer Reisegruppe die New York besuchte.

> Unter den Opfern befinden sich auch Belgier. Eine verletzte Deutsche befindet sich in einer Klinik.

> Die Halloween-Parade, die nur wenige Stunden nach dem Anschlag durch den Stadtteil Geenwich Village zieht, wird von schwer bewaffneten Sicherheitskräften begleitet.

> Präsident Trump twitterte, dass er die bereits strengen Überprüfungsbestimmungen durch das Heimatschutzministerium verschärfen ließ: „I have just ordered Homeland Security to step up our already Extreme Vetting Program. Being politically correct is fine, but not for this!“ 
?Anmerkung Medien sprechen bei uns hier jetzt schon von, unzulänglich übersetzt von „Einreisekontrollen“. Offensichtlich soll davon abgelenkt werden, dass Trump, da er von nicht „beeing politically correct“ spricht, die Kontrolle eines gewissen Personenkreises generell verstärken will. Was bei uns in der Tat politisch nicht korrekt und deshalb natürlich unerwünscht ist. 

?> Paterson (New Jersey): Die Polizei riegelt ein Gebiet im Umfeld des Wohnortes des Attentäters ab. Rund 25.000 bis 30.000 der 150.000 Einwohner sind in dieser Stadt Muslime.

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