Gender-Ideologie an den Universitäten: Stellenanzeige der TU Wien, die sich nur an Frauen richtet.

Bild: Bildschirmfoto TU Wien
Gender-Wahn an der TU Wien: Neuer Assistenzprofessor muss eine Frau sein

Die Fakultät für Informatik der Technischen Universität Wien suchte bis 5. November 2017 einen Assistenzprofessor. Bewerbungen waren jedoch nur von Frauen erwünscht.

Männer werden bei Stellenvergabe diskriminiert

Dies geht eindeutig aus dem Titel der nur auf Englisch verfügbaren Stellenanzeige hervor: „Offene Stelle: Stelle eines Assistenzprofessors (Verfahren zur Festanstellung) für einen weiblichen Forscher“. Diese Diskriminierung aufgrund des Geschlechts wird wie folgt gerechtfertigt:

Als Teil einer speziellen Maßnahme zur Steigerung der weiblichen Beschäftigung in wissenschaftlichen Positionen und zur Förderung junger Forscher lädt die Technische Universität Wien zur Bewerbung um die Stelle eines Assistenzprofessors für Frauen ein, der Beginn [der Tätigkeit, Anm.] ist voraussichtlich am 2. Mai 2018.

Ein derartiges Stelleninserat verstößt offensichtlich gegen das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz. Dieses besagt in Paragraph 4, dass bei der Begründung eines Dienstverhältnisses niemand aufgrund seines Geschlechtes benachteiligt werden darf. Einem männlichen Bewerber würde demnach laut Paragraph 17 eine finanzielle Entschädigung zustehen.

TU Wien als Hochburg des Genderwahns

Ein diskriminierendes Stelleninserat wie dieses ist symptomatisch für die Technische Universität Wien. Die Gender-Ideologie wird in dieser Institution besonders radikal durchgesetzt. Es existiert eine eigene „Abteilung Genderkompetenz“ mit sechs Mitarbeiterinnen. Auch der Frauenförderungsplan zeugt vom besonderen Gender-Fanatismus an der TU Wien. Darin heißt es zum Beispiel:

Ziel des FFP [Frauenförderungsplan, Anm.] ist es, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in allen Organisationseinheiten, auf allen Hierarchieebenen und in allen Funktionen und Tätigkeiten an der TU Wien sowohl in befristeten als auch in unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen und in Ausbildungsverhältnissen auf mindestens 50% zu erhöhen.

Damit ist die TU Wien noch einen Tick radikaler als die Hauptuniversität Wien, welche sich mit einer Frauenquote von 40 Prozent zufrieden gibt. Weiter unten im Frauenförderungsplan der TU Wien heißt es zudem, alle Universitätsangehörigen hätten auf eine „Beseitigung“ einer bestehenden „Unterrepräsentation“ von Frauen hinzuarbeiten.

Studenten wird die Gender-Ideologie aufgezwungen

Vor den Gender-Umtrieben ist an der TU Wien niemand sicher. Sowohl Lehrpersonal als auch Studenten werden in ihrem Sprachgebrauch im Sinne des Genderismus eingeschränkt und sie müssen sogar bei der Themenwahl für ihre wissenschaftlichen Arbeiten auf „Gender“ Rücksicht nehmen:

Die Lehrenden und Studierenden verwenden eine geschlechtergerechte Sprache und verzichten auf geschlechterdiskriminierende bzw. Stereotypen fördernde Beispiele, Darstellungen und Themenstellungen.

Verpflichtende Gender-„Lehrveranstaltungen“ sind im Frauenförderungsplan noch nicht vorgeschrieben, diese sollen jedoch „zumindest als Wahlfach angeboten und empfohlen werden“.

Frauen wollen überhaupt nicht „gefördert“ werden – Genderisten stört das nicht

Was die Gender-Ideologen bei alledem überhaupt nicht stört, ist die Tatsache, dass die Frauen selbst mehrheitlich gar nicht gefördert werden wollen. Eine Umfrage unter Informatik-Studentinnen hat 2015 ergeben, dass 73 Prozent der Befragten von Frauenförderung „nichts halten“.

Offensichtlich trauen sich die meisten Frauen durchaus zu, dass sie es unabhängig von ihrem Geschlecht alleine durch ihre Fähigkeiten zu etwas bringen werden. Die Schlussfolgerung der Gender-Ideologen aus dieser Umfrage ist jedoch eine ganz andere: Es sei noch viel „Sensibilisierungsarbeit“ notwendig. Damit ist anscheinend eine weitere Verschärfung der Gender-Indoktrination gemeint.

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