Wien-Favoriten: Ein Weihnachtsmarkt voller Beduinenzelte?

Die Stände am Favoritner Weihnachtsmarkt erinnern an Beduinenzelte aus dem Morgenland. Foto: Fotomontage Unzensuriert bzw. Pappenheim /wikipedia.org (gemeinfrei)
Die Stände am Favoritner Weihnachtsmarkt erinnern an Beduinenzelte aus dem Morgenland.
Foto: Fotomontage Unzensuriert bzw. Pappenheim /wikipedia.org (gemeinfrei)
9. November 2017 - 14:06

Die Islamisierung schreitet voran, das muss man erkennen. Vor allem dann, wenn man sich gerade im einwohnerstärksten Bezirks Wiens aufhält. Auf der berühmten Favoritenstraße wird gerade der alljährliche Weihnachtsmarkt errichtet und der waschechte Favoritner merkte gleich, dass dieses Jahr alles anders ist.

Bisher war man es gewohnt, dass sich entlang der ehemaligen Vorzeige-Einkaufsstraße eine Holzhütte an die andere reiht, und zwar so wie man es von allen traditionellen Weihnachtsmärkten kennt. Diese werden dann meist von den Standbetreibern liebevoll mit Weihnachtsschmuck versehen. Heuer ist alles anders. Auf der Einkaufsstraße findet man nun einfache Zelte aus Plastik, die bei einer genauen Betrachtungsweise an einen ganz anderen Kulturkreis, vielmehr an Beduinenzelte, erinnern (siehe Titelbild).

Ein Moslem betreut den Favoritner Weihnachtsmarkt

Doch woher kommt nun dieser vermeintliche muslimische Touch am Favoritner Weihnachtsmarkt? Hier muss man vorerst einen Blick hinter die Kulissen der Wiener Weihnachtsmärkte werfen. Betreut werden diese nämlich vom „Verein zur Förderung des Marktgewerbes“, dessen Obmann ein gewisser Kommerzialrat Akan Keskin ist. Keskin ist Lebensmittelhändler und Gastronom, SPÖ-Funktionär in der Wiener Wirtschaftskammer und Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien. Auch sozialdemokratischer Bezirksrat ist Keskin bereits gewesen. Fakt ist: Der Moslem gilt als der mächtigste Mann auf den Wiener Märkten. Ein Geschäftsbereich, hinter dem ein Millionengeschäft steht, wie einst das profil aufdeckte.

Wirtschaftskammer-Wahl: Roter Druck auf Marktstandler?

Des Weiteren stand Keskin bereits im Visier der Justiz. So hieß es vor Jahren, dass Marktstandler gezwungen würden, Wahlkartenanträge für die Wirtschaftskammer-Wahl 2010 zu unterschreiben und in Folge Herrn Keskin oder anderen Kandidaten blanko zu übergeben. Wer Keskin nicht wähle, dem drohe der Platzverlust. Keskin wurde damals zu den Vorwürfen einvernommen, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Warum der diesjährige Weihnachtsmarkt in Favoriten so aussiehst wie er aussieht, ist nach einer genaueren Betrachtung also nicht mehr wirklich verwunderlich. Bilder von den peinlichen Plastikzelten verbreiten sich momentan rasant in den sozialen Medien, die Kommentare der Nutzer sprechen Bände.

 

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