Richter und Präsident am Amtsgericht Heilbronn wurden von einem verurteilten türkischen Vergewaltiger per Brief massiv beschimpft.

Foto: Bild: peter schmelzle / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
#Einzelfall: Türkischer Vergewaltiger beschimpft Richter „Oberrassistenköter“ und „Missgeburt“

Zwei Jahre und drei Monate Haft hat das Heilbronner Amtsgericht einem bereits zu 12 Jahren verurteilten türkischen Vergewaltiger am 8. November aufgebrummt. Die Richterin am Amtsgericht spricht von Ausfällen auf unterstem Niveau. Das Gericht hatte für den gefährlichen Täter bereits Sicherheitsverwahrung nach der Haftzeit angeordnet.

Neben Beschimpfungen auch Beutel mit Körpersekreten an Richter versendet

Wie stimme.de berichtet, stand der Mann bereits im Februar 2016 vor Gericht. Damals wurde er wegen Vergewaltigung einer Rentnerin in ihrem Haus im Kraichgau zu zwölf Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der damalige Vorsitzende Richter und der Gerichtspräsident wurden vom Verurteilten danach in Briefen aus der Haft unter anderem als „Missgeburt“, „schwule Drecksau“, „Oberrassistenköter“ oder „Hurenbastard von Hitler“ beschimpft. Und nicht nur das: Einen Beutel mit einem Körpersekret als angeblichen Beweis, dass er mit dessen Frau in seiner Gefängniszelle Sex gehabt habe, gab es ebenfalls per Post. 

Staatsanwaltschaft listet insgesamt 52 Fälle von Beleidigungen auf

Insgesamt 52 Fälle mit derartigen Beleidigungen listete Oberstaatsanwalt Wolfgang Schwarz auf. Der beleidigte Richter erklärte im Zuge der Verhandlung, dass er den Angeklagten für einen der gefährlichsten Straftäter hält, den er in seiner Karriere erlebt habe. Die Richterin führte aus, dass Bewerfungen auf einem solchen Niveau in keiner Weise hinnehmbar seien. Auf Drängen seines Anwaltes entschuldigte sich der Angeklagte für die Beschimpfungen und nahm anschließend das Urteil an.

Aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur werde zu prüfen sein ob er nach Verbüßung der Haft irgendeine Chance hat, wieder aus dem Gefängnis herauszukommen. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Allgemeinheit vor Ihnen geschützt wird“, hatte der Vorsitzende Richter im Heilbronner Urteil zu der Vergewaltigung der Rentnerin betont, wie stimme.de weiter berichtet. Der Täter sei 2016 ursprünglich wegen einer besonders brutalen Vergewaltigung verurteilt worden. Damals hat er eine Rentnerin unter Vorhalt eines Messers zum Oralsex gezwungen und die Tat mitgefilmt, um sein Opfer anschließend zu erpressen.

Hier die Einzelfälle vom November 2017

 

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