Cannabis-Kraut im Straßenverkaufswert von 340.000 Euro wurde in Meidling sichergestellt.

Foto: Bild: Cannabis Training University / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Drogen-Bunker: 34 Kilo Cannabis in Wohnung von Einbrecher-Komplicen gefunden

Einen Drogen-Bunker konnte die Polizei in Wien-Meidling ausheben. Den Ermittlern gelang bei ihrem Zugriff die Sicherstellung von insgesamt 34 Kilogramm Drogen. Es handelt sich dabei um Cannabiskraut und Cannabisharz in einem Straßenverkaufswert von rund 340.000 Euro. Die Polizei war dem Drogen-Bunker im Zuge von Ermittlungen nach einem Einbruch auf die Spur gekommen.

Ein georgischer Einbrecher war Mitte Oktober in Wien-Leopoldstadt verhaftet worden. Sichergestellte Hinweise im wenig später aufgefundenen Fluchtauto führten zur Adresse des Drogen-Lagers. Es stellte sich heraus, dass der geflüchtete Fahrer des festgenommenen Einbrechers sich auch im großen Stil als Rauschgifthändler betätigt. Der Mann ist untergetaucht, in der Bunker-Wohnung hatte niemand gewohnt, sie diente lediglich als Lager.

Drogen-Shop im Wien-Margareten 2016 ausgehoben

Der Drogen-Bunker in Meidling ist kein Einzelfall. Im Zuge einer Razzia wurde im Sommer 2016 in Wien-Margareten ein Drogen-Shop unmittelbar neben dem Bezirksamt ausgehoben. Dort versorgte sich die Szene über Monate Tag für Tag mit Nachschub. Zu fixen Öffnungszeiten und mit einem breiten Produktangebot wurde an diesem Standort im Hinterhof einer ehemaligen Leder-Manufaktur in großem Stil ein Groß- und Einzelhandel mit Drogen durchgeführt.

Polizei hat kaum Chance gegen mobile Straßenhändler

Das übliche Tages-Straßengeschäft spielt sich meist entlang der U-Bahn- oder Schnellbahnlinien ab, etwa der U6, U4 oder rund um die Station Handelskai. Trotz regelmäßiger Razzien oder Schwerpunktaktionen der Drogenfahnder und der Polizei herrscht dank der ungebremsten illegalen Einwanderung kein Mangel an immer neuen Straßenhändlern. Durch eine viel zu laxe Justiz (und wegen viel zu voller Gefängnisse) werden mühevoll festgenommene Drogenhändler meist schon nach kurzer Zeit wieder freigelassen und gehen erneut ihrem Geschäft nach.

Drogengeschäft fest in der ausländischer Hand

Das Drogengeschäft in Wien (und auch in den Landeshauptstädten) ist fest in der Hand ausländischer Banden, wobei die Claims recht klar abgesteckt sind. Harte Drogen (Kokain, Heroin) sind vor allem die Domäne der Schwarzafrikaner, primär der Nigerianer. Cannabis und Marihuana werden vor allem durch Nordafrikaner vertrieben (und in Einzelfällen von einheimischen Gras-Anbauern). Beim Heroin mischen in jüngerer Zeit auch zunehmend Balkan-Täter und Türken mit – kommen doch 95 Prozent der weltweiten Heroin-Produktion bzw. des Rohstoffes Opium aus Afghanistan.

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