Studentinnen protestieren gegen die eingewanderten Bedrohungen, hier vor der ÖVP-Zentrale.

Foto: Bild: unzensuriert.at
Studentinnen stellen Frage zur Sicherheit an Parteien – Wann ist Schluss mit „Bereicherung“?

Nachdem die Wiener akademische Mädelschaft Nike bereits im vergangenen Winter eine medienwirksame Aktion gesetzt hatte, mit der sie Politiker als Heuchler und Wendehälse entlarvte, folgte dieser Tage wieder eine Bilderaktion.

Sicherheit – wichtiges politisches Thema für Frauen

Die Sicherheit für Frauen hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Gemäß der polizeilichen Kriminalstatistik ist im Zeitraum 2014 bis 2016 die Anzahl angezeigter sexueller Übergriffe auf Frauen stark gestiegen. Wurden 2015 noch 2.376 Fälle angezeigt, so waren es im Jahr 2016 bereits 2.732 Anzeigen. Dies entspricht einem Anstieg von 15 Prozent. Der Straftatbestand „Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen (§ 218 StGB)“ kam 2016 auf 1.918 Anzeigen, was einer Steigerung um 56 Prozent gegenüber 2015 bedeutet (wobei die Neuformulierung des Paragraphen zu berücksichtigen ist).

Täglich zwei Vergewaltigungen

2016 war die Zahl der Vergewaltigungen im Vergleich zu 2015 um 8,8?Prozent gestiegen. Allein im ersten Halbjahr 2017 wurden 341 Vergewaltigungen angezeigt. Täglich sind das fast zwei Fälle pro Tag. Von den Behörden konnten im selben Zeitraum 293 Tatverdächtige ermittelt werden. Davon besaßen 176 die österreichische Staatsbürgerschaft (was „Migrationshintergrund“ nicht ausschließt), knapp 40?Prozent waren auch hinsichtlich Staatsangehörigkeit keine Österreicher.

„Bereicherung“ rückgängig machen

Dass überdurchschnittlich viele Übergriffe von eingewanderten Männern verübt werden, veranlasste die mutigen Studentinnen, die verantwortlichen Parteien zu fragen, wann denn diese „Bereicherung“ wieder rückgängig gemacht werde. Sie stellten daher vor allen Parteizentralen in Wien die entscheidende Sicherheitsfrage.

Welche Antworten die Parteien den Studentinnen darauf gaben, kann unter maedelschaft_nike@gmx.at aktuell erfragt werden.

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