Mit einem solchen Regenschirm stach der Afghane seine Frau ins Auge – die “Unfall”-Version glaubte ihm keiner.

Bild: unzensuriert.at
#Einzelfall: Illuminierter Afghane stach Ehefrau Regenschirm ins Auge – drei Jahre Haft

Mordversuch hat die Anklage einem 25-jährigen Afghanen vorgeworfen – und zwar einen heimtückischen: Mit einem Regenschirm habe Shirshah M. seine Frau töten wollen, nachdem er sich zuvor mit Alkohol und Marihuana die Sinne vernebelt hatte. Der Angeklagte konterte vor Gericht: “Es war ein Unfall.” Die Geschworenen am Landesgericht Wien verwarfen am Freitag die Mordanklage einstimmig und erkannten mit 6:2 Stimmen auf absichtliche schwere Körperverletzung. Das Urteil, drei Jahre Haft sowie 8.140 Euro Schmerzengeld für seine 22-jährige Ehefrau, ist rechtskräftig – wobei es fraglich erscheint, ob er letzteres jemals zahlen kann… mehr

Hier alle Einzelfälle vom November 2017.

Weitere Einzelfälle vom 17. November:

Wien: Rätsel um Mord in der Jägerstraße – wer erschoss Bosnier wirklich?
Knalleffekt rund um einen am Montag am Landesgericht Wien startenden Mordprozess gegen einen 28-jährigen Kosovaren, der am 16. April 2017 in der Jägerstraße in Brigittenau einen Bekannten per Kopfschuss vorsätzlich getötet haben soll: Wenige Tage vor der Verhandlung hat das Verfahren einen ungeahnten Spin bekommen – beim Angeklagten handelt es sich möglicherweise gar nicht um den Schützen. Das ergab ein Gutachten des ballistischen Sachverständigen Ingo Wieser. Wer den 26-jährigen Bosnier tatsächlich erschossen hat, muss nun ermittelt werden… mehr

Wien: Wieder einmal – Massenschlägerei unter Migranten am Reumannplatz
Donnerstag Abend ging es am Reumannplatz in Wien-Favoriten heiß her: Laut Polizei dürften ein Dutzend Personen im Bereich der U-Bahn-Station in Streit geraten sein. Augenzeugen berichten, dass zunächst böse Beschimpfungen, kurze Zeit später auch die Fäuste flogen. Schockierte Passanten alarmierten gegen 17.45 Uhr die Polizei. Die Beamten machten sich sofort auf den Weg zum Reumannplatz, doch die Streithähne flohen in alle Richtungen. Lediglich ein leicht verletzter Syrer konnte gefasst werden – wie üblich handelte es sich also um eine Auserinandersetzung unter “Bereicherern”. Die Hintergründe sind – wie ebenfalls üblich – bisher völlig unklar, wahrscheinlich ging es um “Ehre”… mehr

Wien: Mann erwischt beim Heimkommen rumänische Einbrecher und verfolgt sie, bis die Polizei sie schnappt
Riesen-Schreck in Wien-Döbling: Als der Bewohner (43) nach Hause kam, überraschte er zwei Einbrecher. Sie flüchteten, er verfolgte sie. Im Laufen informiert er die Polizei über den Einbruch, gibt seinen Standort durch. Kurz darauf klickten auch schon die Handschellen: Bei der Personendurchsuchung der beiden rumänischen Staatsbürger fanden die Beamten Bargeld, Ringe, Halsketten, Parfüms und Handtaschen, die eindeutig aus der Wohnung des Opfers stammten… mehr

Linz: Serbe hinterließ bei Juwelenraub DNS – nun wurde er in Malmö geschnappt
Einen fetten Fisch hat das Landeskriminalamt Oberösterreich nun an Land gezogen. Nach einer internationalen Fahndung konnte am Flughafen Malmö in Schweden einer der Verdächtigen des Überfalls auf den Linzer Juwelier Wild im Juli 2017 geschnappt werden. Vier gut gekleidete junge Männer hatten an diesem schönen Sommertag um 9.48 Uhr die Angestellten des Nobeljuweliers S. M. Wild auf der Linzer Landstraße überrumpelt und bedrohten sie mit Waffengewalt. Einer von ihnen verletzte sich beim Zusammenraffen der Beute und hinterließ Blutspuren. Die dadurch gewonnene DNS ermöglichte nun einen Treffer: Am 20. Oktober wurde der 37-jährige Serbe in Malmö gefasst und ausgeliefert, er sitzt bereits in Linz in U-Haft… mehr

Hallein (Salzburg): Migrant drohte Betreuerin, ihre Kinder zu entführen und in den Krieg zu schicken
In einer Flüchtlingsunterkunft in Hallein (Tennengau) soll ein 21-jähriger Migrant seiner Betreuerin mit der Entführung ihrer Kinder gedroht haben. Während eines Betreuungsgespräches soll der Syrer der 34-Jährigen gedroht haben, dass er in seiner Heimat zum Töten ausgebildet worden war und dort bereits Menschen getötet habe. Der Mann soll angekündigt haben, die Kinder der Betreuerin in den Krieg zu schicken. Die Salzburgerin gab an, dass er ihr gedroht hatte, ihre Kinder erst in 20 Jahren wiederzusehen. Sie erstattet Anzeige bei der Polizei. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann, bewarf die Polizisten mit Steinen und verweigerte die Ausweisleistung… mehr

Außerfern (Tirol): Polnische Hochzeit artete aus – wüste Schlägerei und verletzter Polizist
Von wegen schönster Tag im Leben: Eine polnische Hochzeit im Tiroler Außerfern artete in wüsten Tumulten aus, am Donnerstag hatten die Festlichkeiten sogar ein Nachspiel am Landesgericht. Zwei Gäste – der Angeklagte (18) und sein Onkel – waren sich in die Haare geraten, letztlich bekam auch ein einschreitender Polizist einiges ab – der 18-Jährige war durchtrainierter Kickboxer. Statt Haft gab s eine Geldstrafe… mehr

Fügen (Tirol): Bosnier schlugen Geschäftsinhaberin bewusstlos und bedrohten Touristen mit Revolver – Prozess
Nach einem Raubüberfall Mitte Juli auf ein Schmuckgeschäft in Fügen (Bezirk Schwaz) sind am Freitag zwei Bosnier zu Haftstrafen verurteilt worden. Der Richter verhängte acht und zehn Jahre Haft über den 27-Jährigen und der 35-Jährigen. Der erstangeklagte Täter schlug die Besitzerin des Schmuckgeschäftes bewusstlos, anschließend richtete er den Revolver auf zwei belgische Urlauber, die ihn auf der Flucht verfolgen wollten. Beide leiden noch heute unter dem Erlebten. Noch schlechter geht es der Frau, die im Geschäft überfallen und niedergeschlagen wurde. Sie fühlte sich nicht im Stande, vor Gericht auszusagen und den Tätern zu begegnen. Die Frau wird nach 25 Jahren ihr kleines Schmuckgeschäft Ende Jänner zusperren… mehr

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