In der Schwaben-Metropole Augsburg (Bild: Altstadt) drehte ein beherzter Tankwart den Spieß um und setzte einen Möchtegern-Räuber fest.

Foto: Bild: lapping / pixabay.com
#Einzelfall: Mutiger Angesteller überwältigt syrischen Tanstellenräuber – Asylant in Haft

Überfälle von „Schutzsuchenden“ auf Einheimische sind mittlerweile an der Tagesordnung, Tendenz steigend.  Wäre es umgekehrt der Fall, würde der „Kampf gegen Rechts“ wohl mit weiteren Millionen Steuergeld einen gewaltigen Turboschub erfahren. Hier ein Beispiel, dass so ein „Fischzug“ für den Täter nicht unbedingt zum erwünschten Erfolg führen muss.

Mutiger Angesteller überwältigt syrischen Tankstellenräuber

Am 16. November gegen 23.10 Uhr betrat ein mit einem Tuch maskierter Täter den Verkaufsraum der Tankstelle am Leonhardsberg in Augsburg , bedrohte den 18-jährigen Kassierer mit einer Faustfeuerwaffe und forderte Geld. Der 18-Jährige ließ sich aber nicht einschüchtern, vor allem nachdem er erkannte, dass er anscheinend mit einer Spielzeugwaffe („Soft-Air-Gun“) bedroht wurde. Stattdessen löste er einen Überfallalarm aus, überwältigte nun seinerseits den Täter und hielt ihn bis zum Eintreffen der ersten Polizeistreife fest. Der Räuber, ein 22-jähriger syrischer Asylbewerber, der seit zwei Jahren in Augsburg ansässig ist, wurde anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert. Bei seiner Vernehmung gab er als Motiv „Geldnot“ an. Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord 

Hier alle Einzelfälle vom November 2017.

Weitere Einzelfälle vom 18. November:

Hamburg: „Südländer“ überfallen Tankstelle, rauben Bargeld und Zigaretten
Zwei Angestellte (17, 31) befanden sich am 16. November an den Kassen einer Tankstelle, als zwei maskierte Männer den Verkaufsraum betraten. Einer der Männer bedrohte die Angestellten mit einem Messer, während der andere sie mit einer Schusswaffe bedrohte. Die Täter forderten die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Nachdem ein Angestellter 200 Euro Bargeld und mehrere Zigarettenstangen an die beiden übergeben hatte, flüchteten diese aus dem Verkaufsraum. Eine Sofortfahndung nach den Räubern mit acht Funkstreifenwagen blieb erfolglos. Einer wird mit „südländischem“ Erscheinungsbild und ca. 16 -19 Jahre alt, etwa 165-170 cm groß beschrieben, der zweite, der die Schusswaffe mit sich führte, verdeckte sein Gesicht mit einem Tuch. Quelle: Polizei Hamburg

Frankfurt (Hessen): Nafri-Attacke mit Messer auf 18-Jährigen – Opfer schwer verletzt
Am 18. November gegen 5.20 Uhr kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einer Konfrontation zwischen zwei Unbekannten und einem 18-Jährigen. In Folge der Auseinandersetzungen wurde der 18-Jähriger mit einem spitzen Gegenstand, vermutlich einem Messer, schwer verletzt. Das Opfer wurde daraufhin in ein Krankenhaus eingeliefert. Die zwei Männer flüchteten zunächst in Richtung Kaiserstraße. Ein 32-Jähriger, auf den die Täterbeschreibung zutraf, wurde kurze Zeit später im Hauptbahnhof festgenommen. Ob dieser tatsächlich an der Tat beteiligt war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der zweite, noch flüchtige Tatverdächtige kann folgendermaßen beschrieben werden: nordafrikanisches Erscheinungsbild, etwa 165 cm groß, dunkle Oberbekleidung.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Nidda (Hessen): „Südländer“ filmten mit, als sie 16-Jährigen auf offener Straße zusammenschlugen
Am 16. November gegen 20.45 Uhr überraschte eine Gruppe von vier Männern einen 16-jährigen. Der Jugendliche lief die Schillerstraße entlang, als aus einer Passage plötzlich die vier Männer auf ihn zukamen. Einer von ihnen schrie ihn in einer nicht verständlichen Sprache an und schlug sofort auf ihn ein, zwei weitere beteiligten sich. Der vierte Mann filmte die Tat mit einem Mobiltelefon. Die Gruppe unterhielt sich dabei in einer unbekannten Sprache. Als die Täter kurz vom Opfer abließen, konnte der Bursch wegrennen und brachte einen vorbeifahrenden Autofahrer zum Anhalten. Dieser nahm ihn ein Stück mit und ließ den Jugendlichen schließlich im Bereich der Sparkasse aussteigen, von wo aus der Rettungsdienst verständigt wurde. Täterbeschreibung: 16 bis 18 Jahre, „Südländer“. Quelle: Polizei Wetterau-Friedberg

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