In Rostock wurden Straßenbahn-Fahrgäste von einer Ausländerbande überfallen, verletzt und beraubt.

Foto: Bild: Filix O / flickr.com/photos (cc-by-sa-2.0.)
#Einzelfall: Ausländer-Bande geht mit Messer und Flaschen auf Einheimische los

Am 18. November gegen 22.41 Uhr wurde die Polizei Rostock per Notruf über Körperverletzungen mit einer Glasflasche informiert. Durch die Polizeibeamten wurde am Tatort eine fünfköpfige Gruppe von 20- bis 27-Jährigen angetroffen. Zwei 21-Jährige waren offensichtlich verletzt. Eine Person hatte eine stark blutende Kopfplatzwunde und eine weitere Person eine Schnittverletzung am Oberarm. Vorausgegangen war eine verbale Provokation zwischen einer fünf bis sechsköpfigen Gruppe von Personen mit „Migrationshintergrund“ in der Straßenbahn. Diese eskalierte an einer Haltestelle soweit, dass aus dieser Gruppe beim Verlassen der Straßenbahn ein Einheimischer zunächst geschlagen und mit einer Glasflasche am Kopf verletzt wurde. Die Tatverdächtigen und ihre Opfer verließen daraufhin die Straßenbahn. Im Bereich der Haltestelle kam es dann zu weiteren körperlichen Angriffen zwischen den Personen. In deren Verlauf wurde mit einer Glasflasche so kräftig auf den Kopf eines Kontrahenten geschlagen, dass diese zu Bruch ging.

Afrikaner sticht zu, raubt Telefon und Zigaretten

Die Attackierten  flüchteten in die noch wartende Straßenbahn. Als sich die Türen schlossen, zog ein weiterer Tatverdächtiger plötzlich ein Messer und stach noch durch den Türspalt in Richtung eines weiteren Opfers. Durch seine Ausweichbewegung verhinderte er noch Schlimmeres, wurde jedoch am Arm getroffen und verletzt. An der nächsten Haltestelle stiegen die Geschädigten aus der Straßenbahn aus und trafen dort kurze Zeit später erneut auf dieselbe Personengruppe. Es kam wiederum zu körperlichen Attacken zwischen den Beteiligten, in deren Verlauf unter Drohung mit einem Messer durch einen afrikanischen Täter die Herausgabe von Mobiltelefonen gefordert und eine Zigarettenschachtel entrissen wurde.

Mit dem Eintreffen der zwischenzeitlich informierten Polizei und Rettungsdienste ergriffen die Täter die Flucht. Die Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief bisher ohne Ergebnis.

Hier alle Einzelfälle vom November 2017.

Weitere Einzelfälle vom 19. November:

Sonthofen (Bayern): „Flüchtling“ versucht, Tür einer Bank einzutreten
Am Abend des 17. November beobachteten Zeugen einen 18-jährigen Asylbewerber, wie er mit einem Fußtritt die Eingangstüre der Volksbank beschädigte. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 500 Euro. Quelle: Polizei Sonthofen

Kamen (NRW): Überfall vereitelt – Opfer konnten „Südländer“ in die Flucht schlagen
Am 18. November gegen 0.40 Uhr hielt sich eine Gruppe von vier jungen Personen aus Kamen im Bereich eines Schulhofes auf, als plötzlich zwei Maskierte aus einem Gebüsch auf die Gruppe zukamen und unter Vorhalt eines Messers die Geldbörsen und Telefone der vier Einheimischen forderten. Dieser Forderung kamen die Bedrohten  nicht nach. Sie setzten sich derart zur Wehr, dass die beiden Täter ohne Beute flüchteten. Hierbei wurde ein Geschädigter allerdings verletzt. Nachdem die Polizei Kenntnis von dem Vorfall erlangte, führten die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern leider nicht zum Erfolg. Täterbeschreibung: etwa 190 cm groß, „südländisches“ Erscheinungsbild. Quelle: Kreispolizeibehörde Unna

Offenbach (Hessen): Mann mit „dunklem Teint“ überfällt Gassigängerin, schlägt ihr ins Gesicht
Ein etwa 30 Jahre alter Straßenräuber überfiel am 17. November eine Fußgängerin und flüchtete mit deren Umhängetasche. Gegen 0.10 Uhr war die 25-Jährige mit ihren Hunden zum Gassi gehen unterwegs. Der zirka 1,70 Meter große und dickliche Täter kam auf sie zu, schlug ihr unvermittelt ins Gesicht, entriss ihr die bunte Tasche und flüchtete damit. Der Räuber hatte einen dunklen Teint, schwarze Haare und trug einen „fleckigen“ Vollbart. Die Polizei fand kurz nach dem Überfall die Tasche, in der sich nur Hundeutensilien befanden. Es fehlt nichts.
Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen – Offenbach

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